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Thursday, October 1, 2026

heise-Angebot: c’t-Workshop: Cloud-native Systeme im Griff: Observability für Kubernetes

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In Kubernetes-Umgebungen fehlt oft der Überblick darüber, was im Cluster tatsächlich passiert: Ein Dienst reagiert plötzlich langsam, die Antwortzeiten steigen, Nutzer beschweren sich – doch niemand weiß, wo das Problem liegt. Wer Metriken, Logs und Traces nicht systematisch sammelt und auswertet, sucht im Ernstfall nach der Nadel im Heuhaufen.

Im Workshop Observability für Kubernetes-Umgebungen bauen Sie mit dem Grafana-LGTM-Stack eine umfassende Überwachung für Ihre Kubernetes-Cluster auf. Der Stack setzt sich aus vier Open-Source-Projekten zusammen: Loki, Grafana, Tempo und Mimir. In praktischen Übungen sammeln Sie Betriebsdaten ein, speichern und analysieren sie und erkennen so Fehlverhalten gezielt.

Microservices in Kubernetes erzeugen Unmengen an Daten. Die Herausforderung liegt nicht nur darin, sie einzusammeln, sondern die richtigen Zusammenhänge herzustellen: Warum antwortet ein Dienst langsam – und nicht nur, dass er es tut? Im Workshop lernen Sie, Metriken, Logs und Distributed Traces miteinander zu verknüpfen. Sie navigieren von einer auffälligen Metrik über zugehörige Log-Einträge bis zur konkreten Trace-Kette und grenzen so Ursachen ein, statt Symptome zu jagen.

Auf dieser Grundlage erstellen Sie eigene Dashboards in Grafana und richten Alarme mit sinnvollen Schwellenwerten ein. Am Ende steht eine Überwachung, die Trends frühzeitig sichtbar macht und Sie informiert, bevor aus einer Auffälligkeit ein Ausfall wird.

Trainer Nicholas Dille, Senior DevOps Engineer bei der Haufe Gruppe, bringt über 20 Jahre Erfahrung als Sprecher, Trainer und Autor mit. Docker zeichnete ihn acht Jahre lang als Captain aus, Microsoft 13 Jahre lang als Most Valuable Professional. Bei der Haufe Group verantwortet er zentrale Dienste für Softwareentwicklungsteams und gibt intern Workshops zu Kubernetes, Observability und CI/CD.

Der Workshop richtet sich an alle, die Kubernetes für den Betrieb Cloud-nativer Anwendungen einsetzen und ihre Fähigkeiten in Überwachung und Alarmierung vertiefen möchten. Der Umgang mit Kubernetes und Standardwerkzeugen wie Helm sollte zum Alltag gehören; erste Berührungspunkte mit Metriken helfen beim Einstieg. Erfahrung mit Prometheus ist hilfreich, aber nicht zwingend. Die Workshopumgebung läuft als Webdienst – Sie benötigen lediglich Internetzugang und Zugriff auf beliebige HTTPS-Adressen.

  • Datum: 19. November 2026
  • Uhrzeit: 9 Uhr bis 17 Uhr
  • Preis: 792 Euro (Frühbucherpreis bis 22. Oktober, danach 880 Euro)

Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Workshop.

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