Malen auf dem iPhone: Apple plante wohl Stummel-Pencil fürs Duo
Zu den Überraschungen beim iPhone Duo zählt die Tatsache, dass Apple ab Werk die Bedienung per Apple Pencil zulassen wird. Dazu hat der Hersteller eine entsprechende Hardware-Schicht implementiert, die die Nutzung des Apple Pencil mit USB-C zum Schreiben und Zeichnen erlaubt. Zwar wird der Support erst nach Erscheinen des Foldable per Softwareupdate umgesetzt, wie Apple mitgeteilt hat, doch grundsätzlich arbeitet der Stift sowohl auf Innen- als auch Außen-Display – ein Novum beim iPhone. Ein Problem bleibt allerdings: Eigentlich ist besagter Apple Pencil mit USB-C für das Duo zu groß und überdimensioniert. Doch ein Spezialstift nur für das Foldable dürfte zumindest zunächst nicht kommen. Davon geht der bekannte Bloomberg-Journalist Mark Gurman aus.
Probleme „vor der Massenproduktion“
Seinen Informationen zufolge wurde eine Art Stummel-Pencil zumindest intern getestet. Entsprechende Gerüchte hatte es schon vor der Vorstellung des iPhone Duo gegeben, allerdings glaubte Gurman damals, dass damit der gesamte Pencil-Support aus dem Gerät gefallen sei. Wie sich nun zeigt, ist das nicht so: Der Apple Pencil mit USB-C funktioniert nach erwähntem Softwareupdate, auch wenn dies außerhalb von Apple bislang noch niemand ausprobieren durfte.
Gurmans Quellen zufolge sollte der speziell fürs Duo gedachte Pencil „kürzer und magnetisch“ sein. Die Idee sei gewesen, ihn am Scharnier des Geräts zu befestigen, wenn er nicht im Einsatz ist. Allerdings war darüber offenbar keine Lademöglichkeit vorgesehen, wie man sie etwa vom iPad Pro kennt – stattdessen hätte auch der Stummel-Pencil mutmaßlich einen USB-C-Anschluss gehabt. Gurman schreibt, der Duo-Pencil sei aufgrund „technischer Probleme vor der Massenproduktion“ gestrichen worden. Das klingt nicht danach, dass es an notwendigen Änderungen am iPhone Duo selbst gelegen hätte.
Apple benötigt noch interne Tests
Jetzt bleibt es also beim Support des Apple Pencil mit USB-C. Doch auch das sei für Apple nicht einfach, so der Bericht. Es seien „enorm viele interne Tests“ notwendig, damit die Software kompatibel sei. Daher sei es denkbar, dass die Unterstützung eher Ende des Jahres folgt als früher – also etwa im Dezember.
Der Apple Pencil mit USB-C kostet bei Apple 89 Euro – und ist damit günstiger als die besser ausgestatteten Varianten wie der reguläre Apple Pencil oder der Apple Pencil Pro. Dafür fehlen einige Funktionen wie haptisches Feedback oder die Rotationsgesten.
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