Verheerende Zustände an Bord: US-Marine meldet acht Suizidversuche bei Skandal-Flugzeugträgergruppe

Verheerende Zustände an BordUS-Marine meldet acht Suizidversuche bei Skandal-Flugzeugträgergruppe
24.09.2026, 11:54 Uhr
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286 Tage war die "USS Abraham Lincoln" im Dauereinsatz und war über Monate im Rahmen des Iran-Kriegs schwer beansprucht. An Bord des Flugzeugträgers kam es während dieser Zeit zu mehreren Suizidversuchen.
Die US-Marine bestätigt, dass es bei der lange im Iran-Krieg eingesetzten Flugzeugträgerkampfgruppe "USS Abraham Lincoln" insgesamt acht Suizidversuche gegeben hat. Dies wurde durch ein Schreiben des amtierenden US-Marineministers Hung Cao an die US-Senatorin Kirsten Gillibrand öffentlich, über welches mehrere US-Medien übereinstimmend berichten.
"Seit Beginn des Einsatzes der 'Lincoln' gab es innerhalb der gesamten Kampfgruppe insgesamt acht Selbstmordversuche", schrieb Cao auf Gillibrands Anfrage zur Lebensqualität an Bord der Kampfgruppe. "Diese Zahl umfasst die Besatzung der 'Lincoln' sowie die Matrosen der Flugzeugstaffel des Flugzeugträgers, des Stabs der Kampfgruppe und des Zerstörergeschwaders, der Begleitzerstörer und aller an Bord befindlichen Luftwaffengeschwader."
Bereits im August hatte es Berichte über mehrere Suizidversuche auf dem Flugzeugträger gegeben. Diese gingen einher mit Schilderungen von verheerenden Zuständen an Bord. Dabei war von verschimmelten Duschen, nur sporadisch verfügbarem warmem Wasser oder rationierter Seife die Rede. Darüber hinaus soll es auch Mahlzeiten nur in rationierter Form und Probleme mit defekten Toiletten gegeben haben. Das US-Militär hatte entsprechende Berichte als haltlos zurückgewiesen.
Die "USS Abraham Lincoln" war am 21. November 2025 vom kalifornischen San Diego ausgelaufen, um im Südchinesischen Meer Dienst zu leisten. Sie wurde jedoch noch vor den am 28. Februar begonnenen US-israelischen Angriffen auf den Iran in die Krisenregion umgeleitet.
Inzwischen wurde die "USS Abraham Lincoln" von einer anderen Flugzeugträgerkampfgruppe abgelöst. Die Besatzung der "Lincoln", die 286 Tage auf See verbracht hatte, ging am 1. September im thailändischen Ferienort Pattaya an Land. Ursprünglich sollte der Einsatz der Besatzung bereits im Mai enden, wurde jedoch aufgrund des andauernden Krieges verlängert.
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