Aus Rücksicht auf Familie: Nick Reiner entgeht der Todesstrafe
Aus Rücksicht auf Familie
Nick Reiner entgeht der Todesstrafe
Die Staatsanwaltschaft verzichtet im Mordfall Nick Reiner auf die Höchststrafe. Der Sohn von Regisseur Rob Reiner soll seine Eltern ermordet haben – sie waren jedoch selbst Gegner der Todesstrafe.
Publiziert: vor 37 Minuten
Darum gehts
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- Staatsanwaltschaft wird nicht Todesstrafe für Nick Reiner fordern
- Getötete Eltern waren Gegner der Todesstrafe
- Nick Reiner kämpft um 1,5 Millionen Dollar aus Treuhandfonds
Gabriel KnupferRedaktor News
Die Staatsanwaltschaft will im Mordprozess gegen Nick Reiner (33) nicht die Todesstrafe fordern. Ein Todesurteil sei nicht im Sinne seiner getöteten Eltern.
Regisseur Rob Reiner (†78) und seine Frau Michele Singer Reiner (†70) waren beide gegen die Todesstrafe. Zudem wäre es auch Nicks Geschwistern schwergefallen, an der möglichen Hinrichtung ihres Bruders mitzuwirken, erklärte der zuständige Staatsanwalt, laut «NY Post».
Auf «nicht schuldig» plädiert
Nick Reiner wird vorgeworfen, seinem Vater und seiner Mutter nach einer Hollywood-Party mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten zu haben. Der drogensüchtige Sohn lag jahrelang immer wieder im Streit mit seinen Eltern.
Nick Reiner nahm den Entscheid bei der Anhörung ausdruckslos zur Kenntnis. Der beschuldigte Sohn hatte im Februar auf «nicht schuldig» plädiert.
Offenbar mangelt es dem mutmasslichen Elternmörder an Geld für die Verteidigung. Aktuell kämpft Nick Reiner um die Freigabe von 1,5 Millionen Dollar aus einem Treuhandfonds, den Rob und Michele für ihn eingerichtet hatten.
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