"Überall Gold": Obama verspottet Trumps Deko im Weißen Haus
"Als hätte Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet": Bei einem Wahlkampfauftritt hat der ehemalige US-Präsident Barack Obama Trumps Deko im Weißen Haus verspottet.
25.10.2026 | 0:49 minBei Auftritten für die Demokraten in Cleveland und Detroit warf Obama dem Republikaner am Samstag Korruption vor und verspottete dessen Politik. Die Wahl am 3. November (Midterms) sei eine "Notbremse", um "zumindest einen Teil des Wahnsinns" der Trump-Präsidentschaft einzudämmen, sagte Obama bei einer Kundgebung für den Senatskandidaten Abdul El-Sayed in Michigan.
Wir haben noch nie einen Präsidenten gesehen, der sich so unverhohlen auf Ihre Kosten bereichert hat.
Barack Obama, Ex-US-Präsident
Es ist ein Stimmungstest für Trumps Politik: Bei den Midterms im November fürchten die Republikaner den Verlust ihrer Kongressmehrheit. Die Unzufriedenheit der Wähler ist zunehmend gewachsen.
07.10.2026 | 6:01 minObama verspottet Trumps Gold-Dekoration im Weißen Haus
In Detroit betonte er, Trump interessiere sich mehr für die Renovierung des Weißen Hauses, als sich um die Sorgen der Amerikaner zu kümmern. An die Zuschauer gewandt rief er:
Da ist überall Gold. Was hat es mit dem Gold auf sich?
Barack Obama, Ex-US-Präsident
Nachrichten | Politik
:Wie Trump das Weiße Haus umbautBallsaal, Golddeko und Bodenbelag für Stöckelschuhe: Donald Trump gestaltet das Weiße Haus um. Erkunden Sie, was der US-Präsident schon verändert hat und was er noch plant.
3D-Story
Trump hatte vor längerem das Oval Office mit Gold verzieren lassen und betont bei öffentlichen Terminen gerne stolz den neuen Look. Trump-Kritiker sprechen von Geltungssucht.
Er hat das Weiße Haus so aussehen lassen, als hätte Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet.
Barack Obama, Ex-US-Präsident
Obama setzte eine weitere Spitze ab: Er empfahl, dass Trump bei einem US-TV-Sender zu sehen sein sollte, der sich auf Sendungen rund um Hausbau, Inneneinrichtung und Renovierung spezialisiert hat.
Triumphbogen, Ballsaal: US-Präsident Trump hat viele Umbaupläne für Washington.
01.06.2026 | 1:22 minObama bezeichnete die Zeit unter Trump zudem als geprägt von Chaos, Grausamkeit, Korruption und Inkompetenz. Er attackierte Trump auch wegen dessen aggressiven Handelsstreits mit Kanada und der Androhung hoher Zölle. Obama sagte über die Kanadier: "Das sind die nettesten Menschen."
Bei den Zwischenwahlen bestimmen Wähler alle Sitze im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel der Senatssitze neu. Ein grafischer Überblick.
02.10.2026 | 0:59 minMidterms entscheiden über Mehrheiten im Kongress
Obama, der von 2009 bis 2017 Präsident war, gilt bei den Demokraten als äußerst beliebt. Sie hoffen, dass sein Einsatz ihre Anhänger für das knappe Rennen um den Senatssitz in Michigan mobilisieren kann.
Senat: Wer bekommt wie viele Sitze laut Umfragen?
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Am 3. November finden in den USA die Parlamentswahlen statt. Alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und 35 der 100 Senatoren werden neu gewählt. Trumps Republikaner ringen darum, ihre knappen Mehrheiten in beiden Kammern zu verteidigen. Die oppositionellen Demokraten hoffen auf einen Sieg, um Trumps politische Vorhaben in seiner verbleibenden Amtszeit im Kongress zu erschweren.
Repräsentantenhaus: Wer bekommt wie viele Sitze laut Umfragen?
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Insbesondere beim Repräsentantenhaus haben sie gute Chancen. Die US-Wähler nutzen die Midterms traditionell dazu, die Partei des Präsidenten abzustrafen. Trump kommt zudem in Umfragen auf historisch schlechte Zustimmungswerte, unter anderem wegen steigender Lebenshaltungskosten und des in der Bevölkerung unbeliebten Iran-Kriegs.
- Warum die Partei des US-Präsidenten fast immer verliert
- Midterms in den USA: So steht es in den Umfragen
US-Präsident Donald Trump hat vor den Midterms am 3. November vorzeitig gewählt. In einem Wahllokal in West Palm Beach in Florida gab er den Republikanern seine Stimme.
25.10.2026 | 0:24 minTrump gibt seine Stimme vorzeitig ab
In den USA können Wähler schon vor dem eigentlichen Wahltag ihre Stimme abgeben, entweder persönlich oder per Briefwahl. Trump hat immer wieder Briefwahlen kritisiert. Er bezeichnet sie als betrugsanfällig, obwohl es keinerlei Hinweise auf weitverbreiteten Wahlbetrug in den USA gibt. Schon am Samstag gab Trump seine Stimme ab. Begleitet wurde der 80-Jährige dabei von seiner Ehefrau Melania.
In den USA gilt auch bei den Kongresswahlen das Mehrheitswahlrecht. Es begünstigt große Parteien gegenüber kleineren Parteien. Ein grafischer Überblick.
08.10.2026 | 0:54 minKioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.