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Saturday, September 12, 2026

Xi ruft zu Engagement für Frieden in Nahost auf

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Die Spitzenvertreter der BRICS-Staaten kommen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi zusammen. Neben dem russischen Präsidenten Putin nimmt auch Chinas Staatschef Xi Jinping teil.

12.09.2026 | 0:19 min

Chinas Staatschef Xi Jinping hat beim Gipfeltreffen der BRICS-Staaten mehr Einsatz der Mitgliedstaaten für Frieden im Nahen Osten und in der Golfregion gefordert. China sei bereit, gemeinsam mit den BRICS-Mitgliedern seinen Teil zur Herstellung von Frieden und Stabilität beizutragen, sagte er im indischen Neu-Delhi. Die Lage in der Region sei komplex und der Krieg füge den Völkern der Region schwere Verluste zu, sagte Xi.

Xi verwies zudem darauf, dass Machtpolitik zunehme, die internationale Ordnung herausgefordert werde und es mehr Defizite bei Frieden und Sicherheit gebe. Die BRICS-Staaten müssten "auf der richtigen Seite der Geschichte" stehen, forderte er.

Die wirtschaftliche Lage im Osten Russlands ist nicht gut. Es fehlen Arbeitskräfte, junge Menschen wandern ab. Umso mehr dringen chinesische Unternehmen in die abgeschiedene Region vor.

02.09.2026 | 6:27 min

Xi fordert: Autorität der UN wahren

Zudem sollten sich die BRICS-Staaten "gegen Verletzungen der Souveränität anderer Länder und gegen Einmischung in deren innere Angelegenheiten stellen (und) konstruktiv an der Lösung kritischer Fragen mitwirken", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua den Präsidenten.

An dem zweitägigen Gipfeltreffen in Neu-Delhi nehmen auch Russlands Präsident Wladimir Putin sowie der iranische Staatschef Massud Peseschkian teil. Seit den US-israelischen Angriffen auf sein Gebiet im Februar befindet sich Iran im Krieg.

Angesichts der sich weiter entwickelnden Lage im Nahen Osten und in der Golfregion hat der dortige Krieg den Menschen in der gesamten Region schwere Verluste zugefügt.

Xi Jinping, Chinas Staatschef

Demnach forderte er die Staaten auch auf, "die Autorität der Vereinten Nationen zu wahren". 

China gegen "alle Formen des Protektionismus"

Mit Blick auf den internationalen Handel forderte der chinesische Präsident die Länder auf, "alle Formen des Protektionismus abzulehnen" und "das multilaterale Handelssystem mit der Welthandelsorganisation (WTO) als Kern zu unterstützen". Xi wird in weniger als zwei Wochen in Washington erwartet. China und die USA gelten als die weltweit größten Handelsrivalen.

Chinas totale Kontrolle gilt als Albtraum. Doch wie sieht das Leben unter Dauerüberwachung wirklich aus? Von mutigem Widerstand gegen ein scheinbar übermächtiges System.

21.08.2026 | 14:32 min

Die sogenannten BRICS-Staaten führen an diesem Wochenende Gespräche in Neu-Delhi, bei denen es voraussichtlich neben den Kriegen in der Golfregion und in der Ukraine um die Themen Handel und Energie geht. Die Gruppe war 2009 mit dem Ziel gegründet worden, aufstrebenden Schwellenländern international mehr Gewicht zu geben.

Gründungsstaaten waren Brasilien, Russland, Indien und China, ein Jahr später trat Südafrika bei. Die Anfangsbuchstaben dieser fünf Länder führten zur Bezeichnung BRICS. Später traten weitere Staaten bei, darunter Iran, Ägypten und Indonesien. 

Auf der Infografik werden die Brics-Staaten gezeigt, zu denen neben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika jetzt auch Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate gehören. Sie machen 45 Prozent der Weltbevölkerung und 34 Prozent der Wirtschaftsleistung aus.

Quelle: dpa, AFP

Über das Thema berichtete die heute Xpress am 12.09.2026 ab 11:13 Uhr.

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