Afrika-Cup-Skandal: CAS veröffentlicht Zeitplan für das Urteil
Wem wird der Afrika-Cup-Titel 2025/26 zugesprochen? Diese Frage wird wohl Ende November endgültig geklärt. Das erklärte der Internationale Sportgerichtshof CAS.

Die Afrika-Cup-Trophäe vor dem CAS-Hauptsitz in Lausanne picture alliance/KEYSTONE
Für eines der aufsehenerregendsten Verfahren seiner Geschichte hat der Internationale Sportgerichtshof CAS nun einen Zeitplan für das Urteil veröffentlicht. In der Frage, ob Senegal oder Marokko zum Sieger des vergangenen Afrika-Cups erklärt wird, soll Ende November eine Entscheidung verkündet werden.
Wie der CAS am Montag mitteilte, hat das Schiedsgericht mit seinen Beratungen begonnen und wird diese fortsetzen. Ziel sei es, "eine vollständige Entscheidung zu erlassen, die die rechtlichen Begründungen enthält", heißt es in dem Statement. Der Prozess werde mehrere Wochen dauern, mit der Urteilsverkündung sei Ende November zu rechnen.
Anhörung abgeschlossen
Am 8. Oktober hatte am CAS-Hauptsitz im schweizerischen Lausanne hinter verschlossenen Türen die Anhörung in der Sache stattgefunden, bei der Vertreter der beiden beteiligten Fußballverbände sowie Anwälte des afrikanischen Fußballverbands CAF persönlich zugegen waren. Zum dreiköpfigen CAS-Schiedsgericht in dem Fall zählt auch der Deutsche Dr. Ulrich Haas.

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16:13 Minuten
Das von Tumulten geprägten Endspiel des Afrika-Cups am 18. Januar hatte der Senegal sportlich mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen, ein Berufungsgericht des CAF hatte die Partie später allerdings mit 3:0 für Gastgeber Marokko gewertet und die Nordafrikaner damit zum Sieger des Turniers erklärt. Dagegen legte der senegalesische Verband Berufung ein und brachte den Fall vor den CAS.
Das CAF-Gericht hatte seine Entscheidung damit begründet, dass das senegalesische Team durch das Verlassen des Platzes aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung gegen Ende der regulären Spielzeit die Partie aufgegeben habe. In erster Instanz war Senegals Verband nur zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
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