Anonymisierendes Linux Tails: Neuer Update-Rhythmus
Tails, die Linux-Distribution für den USB-Stick in der Hosentasche, ist in Version 7.13 erschienen. Sie erlaubt anonymes Surfen im Internet, etwa auf fremden Rechnern. Sie bringt nur leichte Änderungen und zementiert nun den zweiwöchentlichen Release-Zyklus.
Die Version 7.13 von Tails bringt laut der Versionsankündigung nur minimale Softwareaktualisierungen mit. Der Tor-Browser ist auf Stand 15.0.23, der Tor-Client hingegen kommt in Version 0.4.9.12 mit. Die Entwickler haben zudem das Prozedere zum Herunterfahren vereinfacht. Seit Tails 7.10 war es nötig, den „Power Off“-Dialog zu bestätigen. Damit das schneller klappt, haben die Programmierer den Dialog entfernt, sofern keine Anwendung geschlossen und noch kein Dokument gespeichert werden muss.
Neuer Veröffentlichungszyklus
Bereits mit Tails 7.12 haben die Maintainer hinter der Linux-Distribution den Veröffentlichungszeitplan auf zweiwöchentlich umgestellt, das jetzige Release zeigt die konkrete Umsetzung. Als Begründung nennen sie den Release-Rhythmus von Firefox, der ebenfalls im Zwei-Wochen-Takt erfolgt. Die Mozilla-Entwickler hatten Mitte Juli dieses Jahres die Umstellung angekündigt und dann auch gleich vorgezogen; ursprünglich war das erst für jetzt, Mitte September, angedacht. Dasselbe planen die Tails-Macher zugleich für den Tor-Browser – der hält dadurch Gleichschritt mit den sicherheitsrelevanten Fehlerkorrekturen der Browser-Codebasis. Die Version hatte zudem einige Firmware-Pakete auf einen neueren Stand gebracht und so Unterstützung für neuere Hardware geliefert.
Die aktualisierte Fassung steht als Abbild für den USB-Stick zum Herunterladen bereit. Es gibt zudem ein ISO-Image zum Brennen auf DVD oder für die Nutzung in virtuellen Maschinen.
Die Version Tails 7.11 aus dem August hatte leichte Softwarepflege betrieben. Sie brachte jedoch auch Sicherheitskorrekturen mit, die zuvor ein eingeschobenes Hotfix-Release erforderlich machten.
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