PunchNobel Peace Prize jury treads carefully after Trump campaignCNN TürkApple iPad Mini serisine OLED dokunuşuThe Jerusalem PostHerzog says he will recommend Israelis who aided in flydubai attack for medal for civilian heroismRTP DesportoPrimeiro semestre de 2026 com maior volume de apostas de sempre em PortugalInquirerGenZennial Tour brings nat’l issues, vote discussions to GenSan youthThe South AfricanBafana Bafana vs Egypt: Salah, rotations, and what’s really at stakeUOLQuando uma eleição presidencial vai para o segundo turno? EntendaХабрКак Splash ускоряет локальные LLM на MacBBC NewsWho is the 'hero' Indian pilot who was stabbed on Israel-bound flight?Sportstar13-year-old S. Ishaan becomes youngest S14 para swimmer to double-cross Palk StraitIl Fatto QuotidianoLavoro nero e sfruttamento, 102 lavoratori irregolari: sequestrate due aziende tessili tra Napoli e SalernoSeeking AlphaEmerging Markets Bond ETF declares monthly distribution of $0.1110
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 1, 2026

mstack: OCI-Container mit systemd ausführen

Translate

Schon seit Längerem ist mittels nspawn die Nutzung von Containern direkt im systemd-Ökosystem möglich. Siie arbeiten aber mit Verzeichnisbäumen statt Images und folgen anderen Konzepten. Die weitaus gebräuchlicheren OCI-Images können nur über manuelle Umwege ausgeführt werden, was nie besonders populär war. Auf der systemd-Hauskonferenz „All Systems Go!“ in Berlin stellte Entwickler Lennart Poettering am Mittwoch daher das mstack-Format („Mount Stack“) vor, um OCI-Images direkt in systemd zu verwalten und als nspawn-Container auszuführen.

Da OCI-Images im Wesentlichen aus tar-Archiven bestehen, die mehrere sich überlagernde Schichten (Layer) von Daten darstellen, lassen sie sich leicht in einem gewöhnlichen OverlayFS-Dateisystem abbilden. Poettering stellt zu diesem Zweck das Format der .mstack/-Verzeichnisse vor, in denen jeder Layer ein Unterverzeichnis bekommt. Das Format soll aber nicht nur für OCI, sondern auch für vieles andere verwendbar sein. Seit Version 260 kann systemd OCI-Images mit dem Befehl importctl pull-oci selbst herunterladen und in mstack-Verzeichnissen speichern. Ausführen lassen sie sich laut der Release-Informationen anschließend etwa mit systemd-nspawn --mstack= oder als Service über die Unit-Option RootMStack=.

Für die Zukunft ist ein neuer systemd-oci-Befehl geplant, der so erstellte Container direkt als systemd-Services ausführt, ohne nspawn explizit aufrufen zu müssen. Laut Poettering wird systemd damit nicht zum direkten Konkurrenten von Docker oder Podman, die primär durch ihre Verwaltungsfeatures glänzen. Stattdessen dürfte nspawn damit ein attraktives Backend werden, das die eigentlichen Container-Runtimes wie runc ersetzen kann. Die bereits verfügbaren OCI- und mstack-Funktionen stecken auch in Fedora 45 und Ubuntu 26.10, die Mitte und Ende Oktober erscheinen sollen und systemd 261 mitbringen.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.