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Sunday, November 8, 2026

Mehr als 20 Verletzte nach Erdbeben in Zentraljapan

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Zwei Männer mit Schutzhelmen laufen an den zerbrochenen Schaufenstern eines Autohauses vorbei.

Stand: 08.11.2026 • 08:27 Uhr

Mehrere Regionen in Japan wurden in der Nacht von einem Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert. Am stärksten betroffen war die Präfektur Aichi. Medien berichten über mehr als 20 Verletzte. Laut Behörden könnten weitere Beben folgen.

In Zentraljapan hat ein Erdbeben der Stärke 5,7 vor allem die Präfektur Aichi erschüttert. Medienberichten zufolge wurden mindestens 24 Menschen verletzt. Japanische Behörden warnen vor möglichen Nachbeben.

Das Beben setzte in der Nacht gegen ein Uhr Ortszeit ein, wie ARD-Korrespondent Christoph Kober berichtet. Fernsehbilder zeigten zerbrochene Schaufenster und Glasscherben auf den Straßen. Menschen flohen aus Gebäuden.

Laut der japanischen Wetterbehörde lag das Epizentrum in rund 40 Kilometern Tiefe in der Präfektur Shizuoka. Am stärksten waren die Erschütterungen demnach in der benachbarten Präfektur Aichi zu spüren. Betroffen waren auch die Städte Kyoto und Nara sowie die Präfekturen Gifu und Yamanashi.

Behörden warnen vor möglichen weiteren Beben

In Aichi meldeten die Behörden zunächst 16 Verletzte. In der benachbarten Präfektur Shizuoka behandelten Rettungskräfte mindestens drei Menschen. Auch in der westjapanischen Millionenstadt Osaka waren die Erschütterungen zu spüren.

Das Beben sorgte im Bahnverkehr für Verspätungen und Ausfälle. Neben dem Regionalverkehr waren auch die Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge betroffen.

Auf das Erdbeben folgten noch schwächere Nachbeben. Die Wetterbehörde rief die Bevölkerung auf, sich in den kommenden Tagen auf mögliche weitere Erdbeben einzustellen. Es müsse zudem mit Erdrutschen und Steinschlag gerechnet werden. Die Gefahr eines auf das Beben folgenden Tsunami bestehe aber nicht.

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