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Friday, October 30, 2026

Abschied von einem guten Freund: Ian McKellen riet Patrick Stewart von "Star Trek" ab

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Abschied von einem guten FreundIan McKellen riet Patrick Stewart von "Star Trek" ab

30.10.2026, 10:29 Uhr

50 Jahre kennen sich Ian McKellen und Patrick Stewart. Der "Herr der Ringe"-Star erinnert in seinem Nachruf an die gemeinsame Zeit bei der Royal Shakespeare Company - und einen schlechten Karrieretipp, den er Stewart einst gab. 

Nach dem Tod von Patrick Stewart verabschiedet Ian McKellen seinen langjährigen Freund und Schauspielkollegen mit bewegenden Worten. In einem Beitrag auf Instagram erinnert der "Der Herr der Ringe"-Star an die gemeinsame Zeit und beschreibt Stewart als einen Menschen, der seine Gefühle stets offen zeigte.

"Er trug sein Herz auf der Zunge. Das machte ihn zu einem Menschen, auf den man sich verlassen konnte, den man bewundern und - in meinem Fall - lieben konnte", schreibt McKellen. Der 87-jährige Mime hebt in seinem Beitrag Stewarts Herkunft hervor. Yorkshire, wo der Verstorbene geboren wurde, habe ihn bis zuletzt geprägt: "Man hörte es an seinem Akzent und an der strengen Ehrlichkeit, mit der er einem sagte, was er dachte und fühlte. Die Menschen aus Yorkshire halten nichts von Halbwahrheiten oder dem Ausweichen vor großen Themen."

Die beiden Schauspieler lernten sich vor rund 50 Jahren als junge Darsteller bei der Royal Shakespeare Company kennen. Eine besonders lebhafte Erinnerung verbindet McKellen allerdings mit einem späteren Treffen auf einer Londoner Straße. Damals erzählte Stewart ihm von dem Angebot, die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie "Star Trek" zu übernehmen.

McKellen erklärt, zunächst skeptisch reagiert zu haben: "Aber Patrick, denk an deine Bühnenkarriere in Großbritannien. Willst du wirklich riskieren, für Jahre in Hollywood unterzugehen?" Glücklicherweise hörte Stewart nicht auf seinen Freund - zur Erleichterung von Ian McKellen: "Er ging das Risiko ein - und Gott sei Dank für uns alle, dass er es tat, nicht nur für seine treuen Trekkies." Denn sein Freund habe seinen internationalen Picard-Ruhm nicht nur dafür genutzt, um in einer Reihe von Kinoerfolgen wie "X-Men" mitzuspielen, sondern auch seine Wurzeln als Theaterschauspieler nie vergessen. McKellen erinnert an seine Auftritte in klassischen Stücken von William Shakespeare, Henrik Ibsen, Arthur Miller und weiteren renommierten Dramatikern.

Heimat Yorkshire nie vergessen

Die USA wurden Stewarts Wahlheimat. Dort lernte er seine Ehefrau Sunny kennen, die ihm laut McKellen "in Krankheit und Gesundheit, in guten wie in schlechten Zeiten zur Seite stand". Seine Herkunft habe der "Star Trek"-Star dennoch nie vergessen. Als eine seiner größten Errungenschaften habe Stewart daher nicht nur seine Schauspielkarriere, sondern auch die Ernennung zum Kanzler der Universität Huddersfield in seiner Heimat Yorkshire, bezeichnet.

Ganz verabschieden müssen sich die Fans von Stewart auf der Leinwand offenbar noch nicht: McKellen verweist in seinem Nachruf auf dessen letzten Auftritt in "Avengers: Doomsday", der noch aussteht.

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