heise+ | All Systems Go!: Wie Systemd Image-basierte Linux-Systeme vorantreibt
Das systemd-Projekt schreitet weiter voran in Richtung Image-gestützter, unveränderlicher Betriebssysteme, die Komfort- und Sicherheitsgewinne versprechen. Kernpunkte solcher Systeme sind ein schreibgeschütztes Systemabbild, das als Ganzes atomar, also ganz oder gar nicht, aktualisiert wird und bei Problemen leicht auf einen früheren Stand zurückgesetzt werden kann.
Den Eindruck, dass das Thema Fahrt aufnimmt, konnte man auf der „All Systems Go!“ gewinnen, der Hauskonferenz des Projektes, die in Berlin vom 30.09 bis 1.10 stattgefunden hat. Neben diesem stark vertretenen Thema waren Innovationen in den Bereichen Measured Boot, Container und Prozesskommunikation zu sehen.
Systemd ist schon lange mehr als ein einfaches Init-System, also ein System, das als erstes vom Kernel gestartet wird und danach den Rest des Betriebssystems in Gang bringt. Das Projekt beschäftigt sich immer mehr damit, Linux-Systeme einheitlich, vertrauenswürdig und sicher zu machen – was in Teilen der Linux-Community kritisch beäugt wird.
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