10.000 PDFs? Stirling PDF macht daraus einen Job
Stirling PDF ist in Version 3.0.0 erschienen. Die wichtigste Neuerung ist der „PDF Processor“: Er wendet die bekannten Werkzeuge auf viele Dateien an und kann neu eintreffende Dokumente automatisch verarbeiten. Hinzu kommen ein überarbeiteter Texteditor und kostenloses OAuth-SSO für alle Lizenztypen.
Stirling PDF ist ein PDF-Werkzeug für Einzelanwender und Teams. Es lässt sich im Browser auf einem eigenen Server oder als Desktop-Anwendung nutzen. Die Software bietet wichtige Funktionen für den Umgang mit PDF, darunter etwa das Zusammenführen, Konvertieren und Bearbeiten von Dokumenten. Die Version 2.0 erschien vor einem knappen Jahr.
PDF Processor für viele Dateien
Der neue Processor führt bestehende Stirling-Werkzeuge als automatisierte Abläufe aus. Als Quellen nennt das Projekt unter anderem Ordner, FTP und S3; laut Release Notes kommen auch SFTP und SMB hinzu. So lässt sich beispielsweise ein Dokumentenbestand per OCR durchsuchbar machen. Ein überwachter Ordner kann zudem Dateien verarbeiten, sobald sie dort eintreffen. Der Processor wird im Browser aufgerufen; direkt in der Desktop-App ist er derzeit nicht zugänglich.
Optional kann der Processor KI einsetzen, um Dokumente zu klassifizieren oder Informationen daraus zu extrahieren. Die Funktion ist standardmäßig ausgeschaltet. Wer sie aktiviert, kann laut Projekt auch selbst betriebene Modelle verwenden.
Für die automatisierte Verarbeitung über Processor, API und KI-Funktionen sind monatlich 1000 PDFs kostenlos enthalten. Wer seinen Server mit stirling.com verknüpft, erhält weitere 500 PDFs pro Monat und Zugriff auf die gehostete KI des Anbieters. Die gewöhnliche Nutzung des PDF-Editors bleibt laut Projekt kostenlos und unbegrenzt.
Texteditor verlässt die Alpha-Phase
Der neu entwickelte PDF-Texteditor hat die Alpha-Phase verlassen. Die Entwickler nennen eine verbesserte Oberfläche, höhere Leistung und bessere Kompatibilität. Hinzu kommen Änderungen am Formular-Editor und eine automatische Formularerkennung. Der Editor bietet außerdem eine eigene Leseansicht und Unterstützung für PDF-Portfolios. Per QR-Code lässt sich das Smartphone als Eingabefläche für eine handschriftliche Unterschrift nutzen.
Weitere Änderungen betreffen die Schwärzung von Inhalten, die Dateiverwaltung und die mobile Oberfläche. Die Konvertierung nach PDF/UA ist hingegen noch nicht fertig. Version 3.0.0 enthält zudem Bugfixes und Sicherheitsverbesserungen; die Release Notes auf GitHub nennen unter anderem eine Begrenzung beim Entpacken nicht vertrauenswürdiger Archive.
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