Google erweitert „Mein Gerät finden“ für analoge Gegenstände
Mit dem „Android Drop“ hat Google vor einigen Wochen neue Funktionen nicht nur für Pixel-Geräte angekündigt. Nach dem Feature „Motion Assist“ gegen Reiseübelkeit für Geräte mit Android 17 verteilt das Unternehmen nun das Feature, mit dem Nutzerinnen und Nutzer nicht vernetzte Dinge in „Mein Gerät finden“ (Find Hub) ablegen können.
Standort analoger Gegenstände speichern
Bislang lassen sich mit Googles „Mein Gerät finden“ etwa Android-Smartphones, -Tablets, zahlreiche Kopfhörer mit entsprechendem Support und Tracking-Gadgets von Motorola, Chipolo oder Pebblebee finden. Diese Gadgets haben allesamt bestimmte technische Voraussetzungen dafür integriert, manche Smartphones lassen sich sogar finden, wenn sie ausgeschaltet sind.
Mit Googles neuer „Mein Gerät finden“-Funktion baut der Hersteller sein Netzwerk auf analoge Dinge aus. Denn Nutzerinnen und Nutzer benötigen keinen zusätzlichen Tracker-Tag; es eigne sich etwa für Dinge wie den Reisepass oder einen Ersatzschlüssel, also für Dinge, die meist an einen festen Ort gelegt werden.
Für Vergessliche: In Googles „Mein Gerät finden“ lassen sich Orte von analogen Dingen speichern.
(Bild: Andreas Floemer / heise medien)
Für Nutzer eines Geräts mit Android 16 oder neuer, auf dem schon Version 3.1.732-02 der „Mein Gerät finden“-App vorhanden ist, erscheint der Reiter „Gespeichert“. Ist dieser vorhanden, genügt nun ein Sprachbefehl wie: „Hey Google, merk dir in Mein Gerät finden, dass ich meinen Reisepass in die Schublade im Schlafzimmer gelegt habe“. Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer auf Wunsch ein Foto hinzufügen.
Neben der Möglichkeit, Dinge über Gemini-Sprachbefehl hinzuzufügen, können Nutzer Objekte auch manuell in die Liste einfügen. Hierfür öffnet man die „Mein Gerät finden“-App und wählt den „Gespeichert“-Reiter aus; hier befindet sich ein +-Symbol, hinter dem sich neben der Gemini-Option auch die Funktion „Manuelle Eingabe“ befindet.
Abseits des Aufbewahrungsortes und eines Fotos lassen sich in den jeweiligen Einstellungen der Name des Gegenstands, die konkrete Anschrift und bei Bedarf auch eine Notiz anlegen.
Neues für Google Messages
Zusätzlich zu der neuen „Mein Gerät finden“-Funktion stehen auch die angekündigten Features für Google Messages bereit: Zum einen lassen sich Chats nun mit Farben, vorgegebenen Hintergrundbildern oder eigenen Fotos versehen. Zum anderen lassen sich per Google Notizen (Google Keep) geführte Einkaufslisten oder Urlaubsnotizen im Chat teilen und aktualisieren, damit alle Chatteilnehmerinnen und -Teilnehmer auf dem gleichen Stand sind. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gruppe können die Inhalte einsehen, bearbeiten und Ideen hinzufügen.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.