heise-Angebot: Gegen Unterbrechungen: Kommunikationstraining für Frauen in der IT
In verteilten Entwicklungsteams, Architekturrunden und Security-Boards fällt ein erheblicher Teil der Entscheidungen im Gespräch – oft in Videokonferenzen, in denen Sprechanteile, Timing und Präsenz anders funktionieren als im Besprechungsraum. Wer regelmäßig unterbrochen wird oder dessen Argumente erst beim zweiten Sprecher ankommen, verliert Einfluss auf Ergebnisse, obwohl die fachliche Grundlage stimmt.
Status-Spiele als Handwerk
Das erste der neuen Women in Tech Impact Labs nimmt diese Dynamik am 9. Oktober 2026 unter dem Titel „Souverän in der Männerdomäne – Kommunikation & Präsenz“ auseinander. Der Fokus liegt auf wirkungsvollem Auftreten in technikgetriebenen Teams. Inhaltlich geht es darum, Status-Spiele zu erkennen und bewusst zu steuern – etwa über High Talk und Low Talk –, in Videokonferenzen gezielt Raum einzunehmen und Techniken gegen Unterbrechungen einzusetzen, um „Mansplaining“ zu stoppen. Als Ergebnis nennen die Veranstalter erhöhte Sichtbarkeit und mehr Standing in Meetings und bei Präsentationen.
Statt reiner Impulse setzt das Format auf Arbeit an eigenen, aktuellen Fällen aus dem Berufsalltag. Adressiert sind Frauen aus dem Tech-Umfeld, die ihre berufliche Entwicklung aktiv gestalten und ihre Wirkung stärken möchten.
Trainerin und Ablauf
Durch den Workshop führt Fenna zur Horst. Sie ist zertifizierter Business Coach, Trainerin für Präsenz-, Blended- und Remote-Formate sowie Betriebs- und Kommunikationswirtin und arbeitet als National Concept Managerin in einem Großkonzern; ihre Expertise aus Führungsrollen in Konzern und Mittelstand bringt sie zudem als selbstständige Beraterin ein.
Der Termin läuft online über Zoom. Die Teilnehmerzahl ist auf höchstens 20 Personen begrenzt, um den Austausch mit der Trainerin zu ermöglichen. Digitale Schulungsunterlagen und eine Teilnahmebescheinigung sind Bestandteil des Tickets. Der Workshop wird von Huawei gesponsert. Das Ticket ist über den Ticketshop buchbar. (cmho)
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