Bombendrohung am Stuttgarter Flughafen: Mann löst Chaos aus
Ermittlungsverfahren gegen 24-Jährigen:Bombendrohung am Stuttgarter Flughafen: Mann löst Chaos aus
Mit einer Bombendrohung hat ein 24-Jähriger am Stuttgarter Flughafen für ein riesiges Verkehrschaos gesorgt: Der Flugverkehr stand still - 3.000 Menschen waren betroffen.
Ein 24-Jähriger behauptete am Flughafen Stuttgart, eine Bombe im Gepäck zu haben. Der Flugverkehr wurde zwischenzeitlich gestoppt. Reisende mussten aber weiterhin mit Verspätungen rechnen.
05.10.2026 | 0:31 minEin junger Mann hat mit einer Bombendrohung am Stuttgarter Flughafen ein riesiges Verkehrschaos ausgelöst und Tausende Menschen auf ihrer Reise behindert. Wegen eines Polizeieinsatzes im Sicherheitsbereich des Flughafens habe man den Flugverkehr zwischen 16:30 Uhr und 18:00 Uhr für etwa anderthalb Stunden unterbrechen müssen, teilte die Bundespolizei mit.
Nachdem der 24-Jährige einer Flughafenmitarbeiterin im Anschluss an die Sicherheitskontrolle gesagt habe, dass er eine Bombe in seinem Reisegepäck mit sich führe, habe die Bundespolizei die Terminals im Sicherheitsbereich räumen müssen und zudem An- und Abflüge ausgesetzt, teilte ein Sprecher mit.
24-Jähriger wieder auf freiem Fuß
Nach kurzer Zeit habe man die Maßnahme wieder beenden können. Durch eine Durchsuchung des betroffenen Bereiches habe eine tatsächliche Gefahrenlage ausgeschlossen werden können, so die Bundespolizei.
Der 24-jährige Mann wurde von seinem Flug nach Hurghada in Ägypten ausgeschlossen, teilte die Polizei mit. Gegen ihn habe man ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Er sei nun wieder auf freiem Fuß.
Der Flugverkehr sei dann schrittweise wieder aufgenommen und die Passagierkontrollen geöffnet worden.
Mit mehr als 60 Millionen Fluggästen im Jahr ist der Flughafen Frankfurt Main der größte Verkehrsflughafen in Deutschland und einer der größten Europas.
18.10.2025 | 29:59 minFlugchaos: Etwa dreitausend Menschen betroffen
Fast dreißig Flüge und etwa dreitausend Menschen seien von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen gewesen, teilte eine Sprecherin des Flughafens mit. Neun Flüge habe man gänzlich streichen müssen. Weitere neun Flüge habe man umgeleitet, vorwiegend über den Flughafen Nürnberg und den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Zudem sei es bei elf Flügen zu Verspätungen von bis zu drei Stunden gekommen.
Die Abendstunden sind am Flughafen die Hauptverkehrszeit, da sind viele Flüge angesetzt. Wenn es da zu einer Unterbrechung kommt, dann ist es schon hart.
Sprecherin des Flughafens
Wegen der Räumung des Sicherheitsbereiches mussten sich laut Bundespolizei alle Passagiere erneut einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Anschließend habe es noch einige Zeit gedauert, bis sich die Situation normalisiert habe.
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