Wohnen: Muss der Staat mehr eingreifen?
heute journal - der Podcast:Wohnen unbezahlbar: Muss der Staat mehr eingreifen?
Teure Mieten und knappe Wohnungen werden für immer mehr Menschen zum Problem. Gerade in Großstädten wie München haben die Mietpreise in den vergangenen Jahren stark angezogen. Parallel klettern die Baukosten für Eigenheime in die Höhe.
Eine große Rolle spielte das Thema zuletzt bei der Landtagswahl in Berlin. Dort wurde die Linke mit Abstand stärkste Kraft. Im Wahlkampf hatte die Partei unter anderem dafür geworben, große Wohnungskonzerne zu vergesellschaften.
Doch würden Mieten dadurch wirklich sinken? Welche Rolle sollte der Staat auf dem Haus- und Wohnungsmarkt spielen? Und was machen andere Länder besser?
Darüber sprechen Host Helene Reiner und heute journal-Moderatorin Marietta Slomka mit Christine Hannemann, Professorin für Architektur- und Wohnsoziologie an der Universität Stuttgart, und dem Architekten und Baufluencer Maxim Winkler („bauherr_werden“).
Mehr als jeder zweite Deutsche wohnt zur Miete. Studien zufolge gelten bundesweit Millionen Mieter als durch ihre Wohnkosten überlastet.
Rund 3,2 Millionen Mieterhaushalte geben mehr als 40 Prozent ihres Nettoeinkommens für das Wohnen auf, so eine Auswertung des Instituts Wohnen und Umwelt im Auftrag des Deutschen Mieterbunds. Weitere 3,4 Millionen Mieterhaushalte geben 30 bis 40 Prozent ihres Nettoeinkommens für Kaltmiete und Heizkosten aus.
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:heute journal - der PodcastWas steckt hinter den großen Schlagzeilen? Gemeinsam mit Marietta Slomka, Christian Sievers und Dunja Hayali blickt Helene Reiner in jeder Folge auf ein wichtiges Thema der Woche.
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