Souveräner Sieg gegen Georgien: Die deutsche U 21 löst das EM-Ticket
Deutschland fährt zur U-21-EM 2027 in Albanien und Serbien. Im letzten Qualifikationsspiel gegen Georgien hatte das DFB-Team zahlreiche Chancen, zwei davon nutzte Dzenan Pejcinovic zum verdienten Sieg.

Noah Darvich, Aljoscha Kemlein (v. li.) und Co. haben das EM-Ticket gelöst. picture alliance / GES/Marvin Ibo Güngör
U-21-Coach Antonio Di Salvo tauschte im letzten Qualifikationsspiel seine gesamte Defensive aus: Backhaus kehrte ins Tor zurück, die Viererkette bildeten Baum, der nachnominierte Collins, Quarshie und Ullrich. Weiter vorne rückten Aseko und Darvich im Vergleich zum 4:1 gegen Malta in die Startelf. Weiß, Morgalla, Rothe und Kömür saßen dafür auf der Bank, Banks (Außenbandverletzung), Coulibaly (krank) und Onyeka (Knöchelverletzung) fehlten.
Georgiens Trainer Giorgi Adamia setzte lediglich zwei Neue im Vergleich zum 1:1 gegen Nordirland ein: Beruashvili ersetzte Kavlashvili (Bank) im Tor und Deisadze Chikovani (Bank) in der Offensive.
Pejcinovic noch entscheidend am Ball bei Darvichs Schuss
Beinahe hätten die Gäste früh Grund zum Jubeln gehabt: Basiladze schoss aus vollem Lauf nur knapp am deutschen Tor vorbei (4.). Das Problem aus georgischer Sicht: Gefährlicher wurde es im ersten Durchgang nicht mehr. Fortan war vor allem das DFB-Team für Chancen verantwortlich - wesentlich beflügelt von der frühen Führung: Pejcinovic lenkte Darvichs Schuss ins rechte untere Eck und besorgte so das 1:0 (10.).
Die Führung war nötig, denn auch im Parallelspiel ging Verfolger Griechenland gegen Nordirland in Führung. Einen deutlicheren Vorsprung verpasste Deutschland im ersten Durchgang allerdings, weil Brunner knapp vorbeischlenzte (17.), Tresoldi aus kurzer Distanz an Beruashvili scheiterte (41.) und zwischendurch auch etwas weniger Druck aufs georgische Tor ausgeübt wurde.
Doppelpack Pejcinovic - DFB-Team fährt zur EM
Nach dem Seitenwechsel wandelte das Spiel für eine gute Viertelstunde auf einem schmalen Grat zwischen 2:0 und georgischem Ausgleich: Beide Mannschaften spielten ohne Bremse nach vorne, doch das Tor fiel zunächst weder hüben noch drüben. Diese abwechslungsreiche Phase des Spiels beendete rund 20 Minuten vor dem Abpfiff Pejcinovic: Nach einem hohen Ballgewinn erzielte der Offensivmann auch den zweiten deutschen Treffer und sorgte so für die Vorentscheidung (69.).
Deutschland ließ vor 20.049 Zuschauern - so viele wie seit über 20 Jahren nicht mehr bei einem Heimspiel der deutschen U 21 - in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und bejubelte kurz darauf die erfolgreiche Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Albanien und Serbien.
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