Daily MaverickSPRAY TELL: Bread & Wine: The chemical trail through wheat and grapes (Part Five)InquirerPhilippines has enough natural fibers for textile growth—DARTP Desporto18h30 Portugal aflito no voleibol e com F1 de regressoThe Jerusalem PostA recipe for disaster: Edward Miliband, Britain, and relations with Israel - opinionESPNPackers left without answers after blowing another lead lateESPN Deportes¿LeBron James ganará un título con su cuarto equipo en la NBA?וואלהדיווח איראני: איש דת סוני נורה למוות ע"י חמושים לא מזוהים בדרום מזרח המדינהCapital FMRuto: Govt to Support Raila Family in Anniversary PreparationsCBS NewsEPA to eliminate limits on climate pollution from power plantsTechCrunchClickFix attacks are tricking Mac and Windows users into hacking themselvesConsequenceLin-Manuel Miranda Announces Definitive Hamilton Box Set for 10th AnniversaryDeadline‘Yaga’ Sets U.S. Release Date On AMC+; Watch Sneak Peek Ahead Of TIFF World Premiere
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, September 14, 2026

Pistorius will Soldaten zum Dienst in Litauen auch verpflichten

Translate
Ein Bundeswehrsoldat steht mit dem Patch der Litauen-Brigade beim Aufstellungsappell der Panzerbrigade 45 in der litauischen Hauptstadt Vilnius.

NATO-Ostflanke Pistorius ordnet Verpflichtung für Litauen-Brigade an

Stand: 14.09.2026 • 18:20 Uhr

Verteidigungsminister Pistorius hatte bei der Litauen-Brigade erst auf Freiwilligkeit gesetzt - doch Hunderte Spezialisten fehlen noch. Nun sollen Soldaten erstmals auch zum Dienst in der Brigade verpflichtet werden.

Es ist ein Schritt, der sich schon länger abgezeichnet hat. Verteidigungsminister Boris Pistorius wird ab sofort auch Soldatinnen und Soldaten zum Dienst in Litauen verpflichten. Dies sei für eine Zahl "im mittleren dreistelligen Bereich" nötig, wie das Verteidigungsministerium mitteilte - es geht also um mehrere Hundert Männer und Frauen.

Die Dienstposten in der Panzerbrigade 45 "Litauen" seien zwar schon zu rund 80 Prozent mit Freiwilligen besetzt, so das Ministerium. Es gebe aber einige "Mangelbereiche" in der Bundeswehr. Wie in der Zivilwirtschaft fehle es an Logistikern; genannt werden auch Fachkräfte der Informationstechnik.

Einsatzfähigkeit Ende 2027 geplant

Als Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Europa hat die Bundesregierung zugesagt, einen gefechtsbereiten und eigenständig handlungsfähigen Kampfverband fest in Litauen zu stationieren. Die Brigade soll bis 2027 einsatzfähig sein. Sie gilt als eines der Kernstücke der deutschen "Zeitenwende" und soll zur Abschreckung Russlands beitragen.

Dafür sollen 4.800 Soldaten sowie 200 zivile Mitarbeiter vor Ort stationiert sein. Feste Standorte werden in Rudninkai und Rukla aufgebaut.

In Bereichen mit Personalmangel sollen laut Ministerium auch kürzere Abkommandierungen, Rotationsmodelle und dienstliche Kurzzeitaufenthalte geprüft werden. So könnte Personal vorübergehend aus Einheiten abgezogen werden, in denen es entbehrlich ist.

Mehr als 2.500 freiwillige Meldungen seit Mai

Seit Ende April sei ein deutlicher Anstieg der Freiwilligenmeldungen verzeichnet worden, teilte das Ministerium mit. Seit Mai haben sich demnach mehr als 2.500 Soldaten freiwillig gemeldet.

Verteidigungsminister Pistorius bekräftigte den Zeitplan für den Aufbau der Brigade. "Keine drei Jahre nach der ersten Ankündigung steht heute fest, dass die Brigade Litauen wie geplant Ende 2027 ihren Einsatz an der NATO-Ostflanke aufnehmen wird", sagte der SPD-Politiker. "Infrastruktur, Material und Personal werden rechtzeitig bereitstehen, damit die erste voll kampfbereite Brigade der Bundeswehr im Ausland einsatzfähig ist."

Grenze zu Kaliningrad und Belarus

Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad sowie an Russlands Verbündeten Belarus. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine fühlt sich das Land in besonderem Maße bedroht. Litauens Militärgeheimdienst liegen Regierungsangaben zufolge Informationen vor, wonach Russland Angriffe auf kritische Infrastruktur in den baltischen Staaten erwägen könnte.

Moskau hatte Estland, Lettland und Litauen nach ukrainischen Angriffen auf russische Hafen- und Militäranlagen mehrfach vorgeworfen, der Ukraine ihren Luftraum zur Verfügung zu stellen. Die Regierungen in Tallinn, Riga und Vilnius wiesen die unbelegten Behauptungen entschieden als Desinformation zurück.

View the original on Tagesschau

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.