Busunglück in der Schweiz: Fünf Tote und viele Verletzte
Bei einem Unfall eines niederländischen Reisebusses sind im Osten der Schweiz mehrere Menschen ums Leben gekommen. Weitere Personen wurden verletzt, wie die Polizei auf der Plattform X mitteilte. Die genaue Zahl der Opfer soll laut Polizei erst heute Vormittag bekanntgegeben werden. Zuvor müssten noch die Angehörigen informiert werden, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht.
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Das Unglück ereignete sich im Kanton Graubünden, im Engadin-Tal, zwischen den Orten Susch und Zernez. Der Bus aus den Niederlanden sei gestern am späten Nachmittag gegen eine Leitplanke gestoßen und von der Straße gestürzt, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Das Fahrzeug sei danach auf der Seite liegengeblieben. Die Graubündener Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.
Im Sommer haben Länder wie Spanien und Portugal, aber auch Deutschland große Flächen Land an die Flammen verloren. Nicht aber die Schweiz. Welche Präventionsmaßnahmen haben geholfen?
08.09.2026 | 2:10 minSchweizer Präsident Parmelin: "Zutiefst schockiert"
Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchen-Verbandes ANVR sprach gegenüber der Zeitung "Blick" von einer 48-köpfigen Reisegruppe. Es handelt sich um einen Bus, der für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs war. Oad zeigte sich erschüttert: "Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz", hieß es in einer Stellungnahme. "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen."
Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich "zutiefst schockiert und bestürzt" über das Unglück. Die Behörden würden den Unfall umfassend und gründlich aufklären, kündigte er auf der Plattform X an.
Im August 2017 kam es in der Schweiz zu einem Bergsturz, acht Wanderer starben. Die Angehörigen der Opfer verklagten u.a. die Gemeindepräsidentin. Das Gericht sprach heute alle Angeklagten frei.
04.09.2026 | 2:23 minRettungsdienst, Feuerwehr und mehrere Helikopter vor Ort
Wie die niederländische Zeitung "Algemeen Dagblad" berichtete, war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unglückstag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Zernez ist das Eingangstor zum Schweizerischen Nationalpark, einem weitläufigen Alpengebiet von rund 170 Quadratkilometern mit mehr als 100 Kilometern Wanderwegen im Engadinertal.
Fotos, die in den Medien von der Unfallstelle veröffentlicht wurden, zeigten den umgekippten Bus, der neben einer Straße auf der Seite auf der Wiese lag. Zahlreiche Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr sowie mehrere Helikopter waren vor Ort. Die Bergung der Leichen dauerte nach Angaben der Polizei bis in die späten Abendstunden.
Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF am 11.09.2026 ab 05:30 Uhr.
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