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Friday, October 2, 2026

Maye unter Druck: Für die Patriots wird Buffalo zum frühen Richtungsweiser

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Die New England Patriots sind mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, stehen nach drei Spielen aber nur bei 1-2. Besonders Quarterback Drake Maye ist nach dem deutlichen 6:35 gegen die Jacksonville Jaguars in den Fokus geraten.

Drake Maye und die New England Patriots stehen bereits früh unter Druck

Drake Maye und die New England Patriots stehen bereits früh unter Druck IMAGO/Icon Sportswire

Nun wartet ausgerechnet das Division-Duell mit den ungeschlagenen Buffalo Bills. Von einem Do-or-Die-Spiel kann Anfang Oktober noch keine Rede sein. Eine weitere Niederlage würde den Fehlstart der Patriots allerdings verschärfen und Buffalo in der AFC East früh deutlich davonziehen lassen.

Mayes Turnover werden zum Problem

Die Zahlen des Patriots-Quarterbacks sind nach drei Spielen ernüchternd. Maye hat bereits sechs Interceptions bei nur einem Touchdown-Pass geworfen. Gegen Jacksonville leistete er sich gleich drei Ballverluste - zwei Interceptions und einen verlorenen Fumble.

Im vierten Viertel wurde Maye schließlich durch Tommy DeVito ersetzt. Das Spiel war beim Stand von 6:35 allerdings längst entschieden. Hinweise darauf, dass New England grundsätzlich über einen Wechsel auf der Quarterback-Position nachdenkt, gibt es nicht.

Maye bleibt das Gesicht der Patriots-Offense. Gerade deshalb steht er gegen Buffalo besonders im Fokus. New England benötigt vor allem einen Quarterback, der die Zahl der kostspieligen Fehler reduziert.

Schulter sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit

Zusätzlich tauchte Maye in dieser Woche mit einer Verletzung an seiner rechten Wurfschulter auf dem Injury Report auf. Der 24-Jährige konnte allerdings vollständig trainieren und erklärte selbst, dass ihn die Schulter beim Werfen nicht beeinträchtige.

Auch Offensive Coordinator Josh McDaniels sieht die Verletzung aktuell nicht als Faktor für das Play-Calling. Damit spricht derzeit wenig dafür, Mayes schwachen Saisonstart mit seinen Schulterproblemen in Verbindung zu bringen.

Zuletzt kamen außerdem Berichte über mögliche Spannungen zwischen Maye und Head Coach Mike Vrabel auf. Beide widersprachen dieser Darstellung. Vrabel betonte sogar, dass Maye ein wesentlicher Grund für seine Entscheidung gewesen sei, den Job in New England anzunehmen.

Buffalo gewinnt sogar mit fünf Turnovern

Einfacher wird die Situation gegen den kommenden Gegner nicht. Buffalo steht nach drei Spielen bei 3-0 und gewann zuletzt mit 24:16 gegen die Los Angeles Chargers - obwohl sich die Bills fünf Turnover leisteten.

Josh Allen warf zwei Interceptions und verlor einen Fumble. Auch James Cook und Dalton Kincaid gaben den Ball aus der Hand. Dass Buffalo trotzdem gewann, lag unter anderem am starken Laufspiel. Cook erlief bei 24 Carries 154 Yards und einen Touchdown.

New England kann sich gegen einen solchen Gegner kaum eine ähnliche Fehlerquote wie gegen Jacksonville erlauben. Gerade die Turnover-Bilanz könnte deshalb zu einem entscheidenden Faktor im Division-Duell werden.

Patriots droht der 1-3-Fehlstart

Rechnerisch wäre selbst eine Niederlage in Buffalo weit von einer Vorentscheidung entfernt. Anschließend hätten die Patriots noch 13 Regular-Season-Spiele vor sich. Die Ausgangslage würde bei 1-3 allerdings erheblich unangenehmer.

Gleichzeitig könnte Buffalo auf 4-0 davonziehen. Statt den Rückstand auf den Division-Rivalen zu verkürzen, müsste New England anschließend versuchen, einen bereits deutlich besseren Saisonstart der Bills aufzuholen.

Hinzu kommen personelle Fragezeichen. Christian Gonzalez und Christian Barmore verpassten aufgrund von Schulterverletzungen mehrere Trainingseinheiten. Ob beide gegen Buffalo tatsächlich ausfallen, ist allerdings noch nicht endgültig entschieden.

Maye braucht eine Antwort

Von einem Endspiel für Maye oder die Patriots zu sprechen, wäre nach drei Spieltagen deutlich überzogen. Dafür ist die Saison noch zu lang.

Trotzdem besitzt das Duell eine klare Bedeutung. Ein Sieg gegen den ungeschlagenen Division-Rivalen würde New England auf 2-2 stellen und den schwachen Saisonstart zumindest teilweise korrigieren. Eine Niederlage würde dagegen eine 1-3-Bilanz bedeuten und den Druck vor den kommenden Wochen weiter erhöhen.

Vor allem Maye steht deshalb vor einer wichtigen Reaktion. Nach sechs Interceptions in drei Spielen geht es für den Patriots-Quarterback weniger darum, spektakulären Football zu spielen. Entscheidend wird sein, die Fehler abzustellen und seiner Offense wieder die nötige Stabilität zu geben.

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