ESPNBoston sports nostalgia headlines NFL Week 5's best arrivalsInquirerNPA rebel linked to fatal ambush on soldier nabbed in Surigao townESPN DeportesRodgers pasa a Peyton Manning por tercer lugar en pases de TD en victoria de SteelersRTP DesportoVicente Pereira sonha em participar nos Jogos ParalímpicosThe Jerusalem PostSaudi Arabia needs allies against the Houthis, but will it turn to Israel? - analysisDaily MaverickTALK IS CHEAP: Morero vows transparency, but Joburg withholds release of R4bn misconduct recordsBusiness AMVerenigde Staten rusten B-52-bommenwerpers uit met langeafstands-antischiprakettenZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioRFI 中文一移民船在吉布提外海倾覆 109人死亡 116人失踪Variety‘Animals’ Star Luis Gerardo Méndez on Working With Ben Affleck and Speaking Out About Immigration: ‘You Could Be Next’ColliderPeacock’s Twisty 8-Episode Mystery Thriller Remains a Great Weekend BingeThe GuardianJaguars stun Eagles in wild finish; Packers thrash Bears; 49ers v Seahawks: NFL week five – live
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 11, 2026

Hüpfverbot beim VfL Bochum: Nur Torjubel ist erlaubt, aber wann gibt's das schon mal?

Translate

Im Bochumer Ruhrstadion dürfen die Fans künftig nicht mehr hüpfen. Ein „Trampolin-Effekt“ sorge für einen „Unwohlsein-Effekt“ bei „ungeübten“ Besuchern.

Martin Krauss

„Völlig zu Recht wird sich hier länderübergreifend über die Situation lustig gemacht“, schreiben die „Ultras Bochum“. Es geht um eine Ordnungsverfügung, die die Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft mbH (BoSB) erlassen hat. Ein Hüpfverbot wurde erlassen, genauer: „In den Blöcken N2, O, P und Q sind gemeinschaftliche, synchronisierte, rhythmische Hüpf- und Sprungbewegungen strengstens untersagt. Dies betrifft explizit beispielsweise nicht den Torjubel, sondern lediglich ‚choreografiertes Springen‘.“

Es ist die Begründung, die die Ultras von „Posse“, von „Lächerlichkeit“ und von einer „sinnfreien Verfügung“ sprechen lässt. Die BoSB schreibt nämlich, „dass die Tragfähigkeit der Osttribüne gegeben ist, es aber durch gemeinsames, rhythmisches Hüpfen oder Springen, also synchronisierte Bewegungen vieler Menschen, zum sogenannten ‚Trampolineffekt‘ kommen kann, der den oben genannten ‚Unwohlsein-Effekt‘ hervorruft“.

Dass die Tribüne nicht einzustürzen droht, ist natürlich eine beruhigende Information. Aber so richtig überraschend ist die nicht, sind doch die in NRW aktuell einsturzgefährdeten Brücken alle in den 1960er gebaut worden – Rheinbrücke Leverkusen oder Nordbrücke Bonn –, während das Ruhrstadion, vom VfL als „unser ‚Schmuckkästchen‘, das „etwas in die Jahre gekommen ist“, gelobhudelt, Ende der 1970er komplett umgebaut wurde.

Es geht also um die gefährdete Gesundheit trotz stabiler Statik. Und da haben die Ultras natürlich recht, wenn sie „fassungslos“ sind. Ist denn gesundheitlich indisponierten Menschen überhaupt anzuraten, zum VfL Bochum zu gehen? Bleiben wir wissenschaftlich: In der vergangenen Saison, die den VfL von der 1. in die 2. Bundesliga führte, kassierte er in der ersten Halbzeit 27 Gegentore, in der zweiten 40 – und in der unmittelbaren Schlussphase 19! Das führt doch zu Herzklabaster.

Und welche Häme, wenn „explizit“ der „Torjubel“ im Ruhrstadion erlaubt bleiben soll. Das weiß doch jeder, dass dieser Jubel beim VfL kein massenhaftes Phänomen darstellt.

Beim Heimspiel am Sonntag zum Beispiel blieb er mal wieder aus. Der VfL verlor 0:1 gegen Bielefeld.

View the original on taz →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.