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Tuesday, October 13, 2026

Grafikkarte GeForce RTX 5090 klettert über 6.000 Euro und soll bald verschwinden

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Nvidia verlegt seinen Fokus angeblich von Gaming- auf Profi-Grafikkarten. Das Topmodell GeForce RTX 5090 soll weitgehend vom Markt verschwinden. Stattdessen verwendet Nvidia die notwendigen Blackwell-GPUs vom Typ GB202 offenbar lieber für die verwandte RTX Pro 6000 und RTX Pro 5000.

Über die Quasi-Einstellung der GeForce RTX 5090 berichtet die oft gut informierte Webseite Benchlife aus Taiwan. Zuvor haben mehrere X-Konten mit Kontakten im Nvidia-Umfeld darüber (via Videocardz) davon geschrieben.

Die Verlagerung zeichnet sich schon seit Monaten ab: Die Preise der GeForce RTX 5090 klettern immer weiter hoch, gleichzeitig verschlechtert sich die Verfügbarkeit. Das günstigste Exemplar kostet derzeit 6.500 Euro und damit fast das Dreifache von Nvidias unverbindlicher Preisempfehlung. Nvidia selbst bietet schon länger keine eigenen Founders Editions mehr an.

Selbst bei diesen Preisen sind die Profi-Grafikkarten für Nvidia lukrativer: Die RTX Pro 6000 Blackwell startet im deutschen Handel bei 15.500 Euro. Hauptsächlich landet sie allerdings in teuren Workstations von PC-Herstellern und teilweise in Servern. Mit 96 GByte Speicher bewirbt Nvidia sie für lokale KI-Entwicklung. Die GeForce RTX 5090 hat dagegen „nur“ 32 GByte.

Nvidia soll derweil eine GeForce RTX 5080 mit 24 GByte für Anfang 2027 vorbereiten. So ein Modell war schon 2025 im Gespräch, damals noch als GeForce RTX 5080 Super und Teil einer größeren Neuauflage. Diese erschien wegen der stark gestiegenen Speicherpreise nie. Mit nur halb so großem Grafikchip sind alle RTX-5080-Modelle allerdings rund ein Drittel langsamer als die GeForce RTX 5090.

Modelle wie die offenbar geplante GeForce RTX 5080 24 GByte benötigen GDDR7-Speicherbausteine mit drei statt zwei GByte Kapazität. Sie ermöglichen „krumme“ Speichermengen an bestehenden Speicher-Interfaces. Da DRAM-Hersteller weniger solcher 3-GByte-Chips fertigen, dürften die Preise deutlich höher liegen als bei 2-GByte-Bausteinen.

Die Preisempfehlung für die GeForce RTX 5080 24 GByte wird damit wohl wesentlich höher ausfallen als bei der bisherigen 16-GByte-Version. Trotzdem soll die Neuauflage das bisherige Modell ersetzen. Fraglich ist, ob sich Nvidia am aktuellen erhöhten Straßenpreis der GeForce RTX 5080 mit 16 GByte orientiert oder noch eine weitere Schippe obendrauf legt. Seit Juli sind die Einstiegspreise von 1.200 auf etwa 1.600 Euro gestiegen.

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