Diese Schweizerin hat Millionen Follower – nun wartet Verstappen

Darum gehts
- Die Schweizer Influencerin Julia Haller nimmt in Silverstone am Red-Bull-Kartevent «Max vs. 100» teil.
- Bei dem Event muss Formel-1-Star Max Verstappen vom letzten Platz aus 100 Gegnerinnen und Gegner überholen.
- Haller gibt zu, dass sie Verstappen sehr bewundert und wohl «zu schüchtern» wäre, ihn nicht vorbeizulassen.
Fast 700'000 Follower auf Instagram. Und auf Tiktok rund 1,4 Millionen Follower – dazu kommen mehr als 62 Millionen Likes. Es sind gigantische Zahlen. Und es sind Zahlen, die das Schweizer Model und Influencerin Julia Haller weltberühmt machen.
Haller wurde 2000 in Genf geboren. Mittlerweile spielt sich ihr Leben vor allem zwischen der Schweiz und Monaco ab. Ihr gefällt, was sie macht. Das kommt im Gespräch mit ihr gut heraus. 20 Minuten trifft die junge Schweizerin im Rahmen des grössten Kartrennens der Welt in Silverstone.
Max Verstappen ist ein grosses Vorbild
Nur drei Tage nach dem Spanien-Grand-Prix veranstaltet der Energydrink-Konzern «Max vs. 100». Das Ziel: Max Verstappen startet als Letzter und soll durch das Feld pflügen und möglichst alle 100 Gegner überholen – darunter Stars wie Leo Neugebauer (Welt- und Europameister im Zehnkampf), Extremläufer Arda Saatçi – oder eben Julia Haller.
Gegenüber 20 Minuten erzählt sie, wie heiss sie auf das Rennen ist. Sie sagt aber auch: «Man muss wissen, ich mag Max Verstappen wirklich sehr. Deshalb denke ich, dass es sehr schwierig sein wird.» Weiter verrät sie mit einem Lachen: «Ich glaube, ich wäre ein bisschen zu schüchtern, um ihn nicht vorbeizulassen.»
Haller glaubt daran, dass der Formel-1-Superstar die Mission schaffen kann. Die Influencerin erzählt, dass alle in den Trainings sehr konzentriert gewesen seien, aber ich denke: «Max wird auf jeden Fall nicht aufgeben. Was auch immer passiert: Wenn er es will, wird er es schaffen.»
Julia Haller liebt den Motorsport
Wie sich Verstappen und Haller schlagen, wird sich am Mittwochabend zeigen. Sicher ist: Haller wird es lieben, so nah dabei zu sein, liebt sie doch schöne Karosserien, röhrende Motoren – und generell den Motorsport.
«In der Welt des Motorsports gibt es Menschen, die unglaublich sind in dem, was sie tun», sagt sie zu 20 Minuten. «Es gibt unglaublich viele Facetten, das ist es, was mich an diesem Sport am meisten fasziniert. Diese Sportlerinnen und Sportler bringen unglaubliche Leistungen.» Ihre Millionen von Follower nimmt die Schweizerin bei der Experience mit.
Haller verbindet auf Social Media gegensätzliche Welten. «Meistens sage ich, dass ich Autos sehr mag, dass ich das liebe, gerne fahre, dass ich auch Beauty und all das mag und dass ich beides mische, um eine Persönlichkeit zu zeigen, die gleichzeitig feminin ist, aber auch Hobbys hat wie Autos, Boxen und viele andere Dinge», sagt sie, die seit mehreren Jahren von ihrer Arbeit als Influencerin leben kann.
«Ich nehme die Dinge nie auf die leichte Schulter»
Besonders: Hinter ihrer lockeren Art steckt sehr viel mehr dahinter. Haller glaubt, dass ihre Community nicht erkenne, wie sehr sie sich Dinge zu Herzen nehme. Bei Einladungen zu Events wirke sie zwar entspannt, sei aber oftmals «sehr nervös» und setze alles daran, gute Leistungen zu bringen.
«Ich nehme die Dinge nie auf die leichte Schulter», sagt Haller ganz offen. Sie lässt in ihrem Leben vieles bewusst locker wirken, weshalb diese Seite von ihr oft verborgen bleibt.
Sarah Linder (lin) arbeitet seit 2025 für 20 Minuten als Social-Media-Managerin mit Fokus auf digitalem Storytelling.
Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredakteur und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
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