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Monday, October 5, 2026

Google erhöht Preis für Pixel 10a um 100 Euro

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Das Pixel 10a ist im Google-Store um 100 Euro teurer geworden. Das entspricht einer Preiserhöhung von über 18 Prozent, wodurch es für ein Mittelklassegerät regelrecht teuer wird.

Googles im Februar dieses Jahres vorgestelltes Mittelklassemodell Pixel 10a kostet ab sofort 649 Euro im hauseigenen Google-Store für die 128-GByte-Variante, das Modell mit 256 GByte kostet nun 749 Euro. Das Gerät mit 128 GByte kostete bislang 549 Euro, Ende September bot es der Hersteller anlässlich des 28. Google-Geburtstags noch für etwa 500 Euro an, wie sich etwa im Webarchive nachverfolgen lässt. Immerhin: Händler wie Amazon oder MediaMarkt haben noch nicht mitgezogen. Dort ist das 10a für bisweilen 400 Euro erhältlich.

Mit der Preisanpassung seiner Mittelklasse setzt Google letzten Endes die bereits vor der Vorstellung der Pixel-11-Serie angekündigten Preiserhöhungen für sein komplettes, übersichtliches Portfolio konsequent um. Bei der weit teureren aktuellen Pixel-11-Serie hob Google die Einstiegspreise zum Marktstart ebenso um rund 100 Euro an.

Googles Vice President of Devices and Services, Shakil Barkat, erklärte im Juli gegenüber 9to5Google, dass das Unternehmen seine Kunden so lange wie möglich vor Schwankungen in der Lieferkette geschützt habe. Jedoch hätten sich „die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen grundlegend verändert, und davon bleiben auch wir nicht verschont“, sagte er.

Weiter sagte Barkat, dass Google einen beispiellosen Kostenanstieg verzeichne, und stellte fest: „Noch nie gab es einen solchen Anstieg der Speicherpreise wie den, den die Welt derzeit erlebt.“ Er verwies auf Daten von Morgan Stanley, wonach sich der Preis für 1 GByte RAM von 2,80 US-Dollar im Jahr 2025 auf 12 US-Dollar in diesem Jahr vervierfacht habe. Daher werde es bei der gesamten Pixel-Gerätefamilie zu Preisanpassungen kommen. Diese würden dynamisch eingeführt, „um den tatsächlichen Lieferbedingungen Rechnung zu tragen“.

Die Speicherkrise zwingt seit Monaten sämtliche Hersteller zu Preiserhöhungen: So hat Anfang September Apple sein komplettes Smartphone-Portfolio inklusive des iPhone 18 Pro (Max) im Preis erhöht. Schließlich zog vergangene Woche auch Samsung die Preise seiner im Februar dieses Jahres vorgestellten Galaxy-S26-Serie um mindestens 100 Euro an.

Nicht nur Smartphone-Hersteller sind Opfer der Speicherkrise, die durch den Bau von KI-Rechenzentren und die damit verknüpfte hohe Nachfrage nach Speicher verursacht wird. Auch für PC-Hersteller und in weiteren Industriezweigen sieht es düster aus: So erhöhte Sony etwa den Preis für die Playstation 5 Pro wiederholt, sie kostet nun über 1000 Euro, und Nintendos Switch 2 schlägt seit September mit rund 500 Euro zu Buche.

Die Speicherkrise ist auch noch lange nicht ausgestanden. So sagte Samsung, einer der größten Speicherhersteller der Welt, im Juli, dass sich die Speicherengpässe im nächsten Jahr gar noch verschärfen könnten. Das Gleiche sagte Anfang Oktober auch Sanjay Mehrotra, der Firmenchef des weltweit drittgrößten Speicherherstellers Micron: „Wir erwarten, dass die Angebots- und Nachfragebedingungen bei Speicher und Storage in den Kalenderjahren 2027 und 2028 deutlich angespannter sein werden als 2026“.

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