Donnerstag: Erste produktive Mission für Starship, Abonnements für Meta-Dienste
Die 14. Starship-Mission am 22. September soll produktiv genutzt werden. 26 Satelliten sollen die Internet-Kapazitäten des Starlink-Netzwerkes erweitern. SpaceX plant eine mehrmalige Erdumrundung für die Riesenrakete, wobei Teile des zuletzt verwendeten Starship erstmalig wiederverwendet werden. Derweil führt Meta Platforms neue kostenpflichtige Abonnements namens „Meta One“ für die verschiedenen Dienste des Datenkonzerns ein. Es sind gleich zehn verschiedene für Facebook, Instagram und WhatsApp. Zielgruppen sind wohl KI-Nutzer, Content-Creator und Unternehmen. Abonnements bei Streaming-Diensten wie Apple, Netflix und Wow sind in den letzten Jahren immer teurer geworden. Die einseitigen Preiserhöhungen waren womöglich unzulässig. Eine Berliner Kanzlei sammelt Ansprüche für Verbandsklagen, damit beteiligte Abonnenten Gelder erstattet bekommen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Am kommenden Dienstag, den 22. September 2026, soll die Riesenrakete Starship zum 14. Flug starten. SpaceX plant dabei, erstmals den Orbit zu erreichen und die Erde mehrfach zu umrunden. Es ist auch kein reiner Testflug mehr, denn es sollen 26 einsatzfähige Starlink-Satelliten ausgesetzt werden, die das Internet-Netzwerk von Elon Musk ausbauen. Allerdings werden weder die erste Raketenstufe, der sogenannte Booster, noch die obere Stufe auf der Erde landen, sondern erneut ins Meer stürzen. Denn hier will SpaceX weitere Dinge testen. Das sind Verbesserungen am Booster-Antrieb, nachdem es damit zuletzt Probleme gegeben hatte, sowie die erstmalige Wiederverwendung von Teilen des Starship, nämlich Kacheln des Hitzeschildes: SpaceX plant nächsten Starship-Flug mit aktiven Starlink-Satelliten für Dienstag.
Meta Platforms führt weltweit neue, optionale Bezahltarife unter dem Name Meta One ein. Sie erlauben intensivere Nutzung generativer Künstlicher Intelligenz zur Erzeugung von Bildern und Videos; zudem schalten sie zusätzliche Funktionen frei. Für Privatnutzer gibt es Meta One Core zu acht US-Dollar monatlich und Meta One Premium zu 20 US-Dollar. Sogenannte Creator haben vier Modelle zur Auswahl, zum Preis von 15 bis 500 US-Dollar pro Monat und Meta-Profil. Diese vier Varianten bestehen auch für Unternehmen, die allerdings für jedes Profil bei Instagram, Facebook, und WhatsApp separat zu bezahlen haben. Firmen mit Profilen bei jedem der drei Meta-Dienste müssen also dreifach bezahlen, wenn sie die gleichen Vorteile nutzen möchten: Meta One kostet bis 500 Dollar pro Monat für Hyperlinks und mehr KI bei Instagram.
Um Abogebühren geht es auch bei den Verbraucherschutzklagen gegen die Preiserhöhungen von Netflix, AppleTV und Wow (Sky), aber hier sollen Nutzer Geld erstattet bekommen. Das ist das Ziel der Verbandsklagen der Berliner Anwaltskanzlei BK Baumeister & Kollegen. Betroffene Verbraucher mit Wohnsitz in Deutschland können sich gebührenfrei anmelden, um gegebenenfalls Geld zurückzuerhalten. Das ist laut Kanzlei risikolos. Geht das Verfahren verloren, übernimmt ein Prozessfinanzierer die Kosten, bei gewonnenem Prozess behält dieser knapp 10 Prozent der etwaigen Rückerstattungen ein. Bei Netflix könnten überhaupt alle Zahlungen ab 2023 rückabgewickelt werden, nicht nur die Preiserhöhungen. Das könnte sich auf circa 700 Euro summieren: Deutsche Sammelklagen gegen Apple, Netflix, Sky wegen Preiserhöhungen bei Streaming.
Die Digitalisierung soll Krankenhäuser effizienter machen – doch in der Praxis sorgt die Vielzahl an Systemen, Anwendungen und Schnittstellen offenbar selbst bei IT-Verantwortlichen für erhebliche Probleme. Wie schwer es ist, in der komplexen Krankenhaus-IT den Überblick zu behalten, zeigt die Diskussion auf der Herbsttagung des Bundesverbands der Krankenhaus-IT-Leiterinnen und -Leiter. Im Klinikalltag geht es demnach nicht nur um fehlende oder schlecht vernetzte Systeme, sondern auch um die Frage, wie sich Daten zuverlässig zwischen verschiedenen Einrichtungen austauschen lassen. Gerade bei Befunden und medizinischen Informationen kann mangelnde Interoperabilität für Patienten spürbare Folgen haben. So beklagt die Krankenhaus-IT: „Es ist sehr, sehr schwer für uns, den Überblick zu behalten“.
In der heutigen Ausgabe der #heiseshow sprechen wir unter anderem über Apples erstes Foldable. Ab 2300 Euro und mit einem 7,6-Zoll-Innendisplay tritt das iPhone Duo gegen etablierte Konkurrenz an. Kann Apple trotz später Ankunft noch den Ton im Foldable-Segment angeben? Zudem diskutieren wir den Vorstoß des Anthropic-Chefs für eine ein- bis zweijährige KI-Entwicklungspause. Wie realistisch ist eine koordinierte Bremse angesichts des globalen KI-Wettrennens mit China? Daneben besprechen wir eine Studie, nach der deutsche Haushalte jährlich bis zu 1,65 Milliarden Euro sparen könnten, wenn sie Smart Meter für elektrische Geräte zeitlich flexibel nutzen. Wie realistisch ist die Umsetzung angesichts des schleppenden Rollouts digitaler Stromzähler in Deutschland? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: iPhone Duo, KI-Entwicklungsbremse, flexible Stromnutzung.
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Auch noch wichtig:
- Seit Jahren gibt es in den USA das Phänomen der „Kia Boys“, die bestimmte Pkw stehlen. Ein Experte sagt, dass das bis Mitte des Jahrhunderts passieren dürfte: „Kia Boys“ mit leicht zu stehlenden Pkw in den USA wohl noch Jahrzehnte ein Problem.
- IT-Forscher hebeln RAM-Verschlüsselung für Confidential Computing mittels Adapterstecker aus. DDROP greift aktuelles DDR5 an: Adapterstecker hebelt Confidential Computing per DDROP aus.
- Ab dem kommenden Jahr bietet VW einen ID.3 mit dem traditionsreichen Label GTI an. Das bringt ein anderes Design mit, nicht aber mehr Leistung: VW ID.3 GTI mit cooler Optik, ohne Mehrleistung vorgestellt.
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- Der Shooter „Wardogs“ ist ein Überraschungshit. Nun sorgt Studiochef Joe Brammer mit Aussagen über die Notwendigkeit von Crunch für Aufsehen. So sagt der „Wardogs“-Studiochef: Wer gegen Crunch twittert, wird nicht eingestellt.
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- Drei neue Apple-Prozessoren sind in einem Vergleichs-Benchmark aufgetaucht. Die Performance ist bei allen dreien sehr hoch: Erste Benchmarks von Apple A20 Pro, M6 und M5 Ultra zeigen hohe Performance.
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