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Thursday, September 24, 2026

Smart-Home: Schneider Electric übernimmt Shelly Group

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Schneider Electric übernimmt die bulgarische Shelly Group. Das hat der französische Elektrotechnikkonzern am Donnerstag verkündet. Das Angebot bewertet Shelly ohne Berücksichtigung von Schulden mit rund 1,2 Milliarden Euro und bietet damit einen Aufschlag von 27 Prozent auf den unbeeinflussten Referenzkurs. Schneider Electric beabsichtigt, 70 Euro in bar für jede Aktie der Shelly Group zu bieten. Entsprechende Berichte über die Übernahme kursierten bereits im August dieses Jahres.

Die Shelly Group begrüßt die geplante Transaktion und hat den wesentlichen Bedingungen zugestimmt. Die größten Anteilseigner sind die Mitgründer Dimitar Stoyanov Dimitrov und Svetlin Iliev Todorov. Zusammen halten sie 57 Prozent der Anteile. Beide Gründer unterstützen die Übernahme, teilte das Unternehmen mit.

Die Shelly Group hat sich eigenen Angaben zufolge „von einem Anbieter vernetzter Geräte zu einer softwaregesteuerten Plattform für das Energiemanagement im Haushalt und für intelligente Gebäude entwickelt“. Das Geschäftsmodell verbinde „interoperable Hardware mit cloudbasierten Diensten, offenen Schnittstellen und einem wachsenden Ökosystem aus professionellen Anwendern und Technologiepartnern“.

Die Shelly Group ist laut Ankündigung davon überzeugt, dass die „globale Reichweite, die Ressourcen und das Fachwissen von Schneider Electric im Bereich Energiemanagement“ die internationale Ausweitung der Marke und der Strategie beschleunigen würden.

Die geplante Partnerschaft soll die nächste Wachstumsphase der Shelly Group unterstützen und gleichzeitig ihre unternehmerische Kultur, ihre technologischen Kompetenzen und ihre organisatorische Basis in Bulgarien bewahren, heißt es weiter.

Schneider Electric will Shellys Hauptsitz, Organisation und Belegschaft in Bulgarien einschließlich Forschung, Entwicklung, Vertrieb und Management für mindestens drei Jahre erhalten. Vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen wird der Abschluss der Übernahme im Laufe des ersten Quartals 2027 erwartet. Die Freigabe durch die bulgarische Finanzaufsicht FSC wird bis Ende November oder Anfang Dezember 2026 erwartet. Voraussetzung sei zudem eine Mindestannahmeschwelle von 95 Prozent des ausstehenden Grundkapitals.

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