Microsoft-Office-Update: Hilfe bei Lizenzfehlern alter Versionen
Microsoft hatte am Wochenanfang die Verteilung eines Updates außer der üblichen Reihe gestoppt, das die automatische Installation von Updates für veraltete Microsoft-365-Apps wieder aktivieren sollte. Bei einigen Nutzerinnen und Nutzern führte die über Windows Update verteilte Aktualisierung dazu, dass das Office seine Lizenz nicht mehr erkannte und eine erneute Aktivierung nötig wird. In einigen Fällen wurde das Office-Paket sogar deinstalliert.
Betroffene mit Microsoft Office 2016 und 2019, auch der Home-Versionen, sollen ihr Office erneut aktivieren oder es, falls es entfernt wurde, neu installieren; eine Anleitung dazu stellt Microsoft ebenfalls bereit (englische Fassung, deutsche Übersetzung). Uns liegen Leserhinweise vor, dass das jedoch in einigen Fällen nicht klappt. Die Fehlermeldungen unterscheiden sich: Mal verhindern demnach andere mit der Lizenz verknüpfte Konten die Aktivierung, mal sollen Netzwerkprobleme vorliegen.
Abhilfe zu schaffen, scheint in den Fällen schwierig. Microsoft bietet bereits in dem aktualisierten Knowledgebase-Eintrag KB5002907 zu dem ungeplanten Update an, dass Betroffene sich an den Support wenden können. Der Support scheint auf einem KI-Bot zu basieren. Ein Leser berichtet, dass dieser ihn abgewimmelt und nicht weiter durchgelassen habe, da Office 2016 und 2019 am End-of-Life angelangt seien und keinen Support mehr erhalten würden. Tatsächlich endete der Support für beide Versionen am 14. Oktober 2025.
Microsoft bietet in diesem Fall Unterstützung an
Bei einem weiteren Anlauf war der Kontakt zu Menschen möglich, indem der Leser vorsichtig formuliert und die Erwähnung der konkreten Office-Version strikt vermieden hat. Zwar führte das noch zu keiner funktionierenden Lösung, da nach einem dabei erforderlichen Neustart die Support-Sitzung abbrach, aber der Leser ist zuversichtlich, dass ein weiterer Anlauf erfolgreich verläuft. Ein anderer Leser berichtet, dass bei seinem Selbsthilfeversuch, das zu korrigieren, ein Upgrade von Office Home 2019 auf Office Home 2024 erfolgte, was mit rund 120 Euro zu Buche schlug.
Auf Anfrage von heise online hat Microsoft bestätigt, dass Betroffene, die weitere Hilfe benötigen, den Kundensupport kontaktieren können. Der starte zwar mit einer KI-Schnittstelle, jedoch bleibe Unterstützung durch Support-Mitarbeiter für dieses konkrete Problem verfügbar.
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