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Thursday, September 10, 2026

Suno v6: Neue KI-Modelle und Funktionen nach Einigung mit Musiklabels

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Vielleicht ist der Streit um Urheberrechte zwischen Suno und einigen – wenn auch nicht allen – Musiklabels nun endlich zu Ende. Der Betreiber der KI für Musikgenerierung hat sein neustes Modell Suno v6 veröffentlicht – das auf einer Partnerschaft mit Believe (inklusive TuneCore), der Warner Music Group und BMG beruht. Manche der Musiklabels hatten den KI-Entwickler zuvor verklagt, unter anderem weil er, so die Anklage, die Songs der von den Labels vertretenen Künstler und Künstlerinnen auf unerlaubte Weise für das Training seiner KI-Modelle genutzt hätte. (Az. 1:24-cv-11611)

Diese neuen Partnerschaften, die Suno im Laufe der vergangenen Monate abgeschlossen hat, hätten es laut dem Unternehmen jetzt ermöglicht, das neue Modell Suno v6 mit Songs von „hoher Qualität“ zu „bauen“.

Ein weiteres Element der Partnerschaften ist wohl, dass Künstler und Künstlerinnen die Möglichkeit bekommen sollen, in die Verwendung ihrer Werke und Stimmen durch die Nutzer einzuwilligen und dann auch Geld damit zu verdienen. Das ist laut der Formulierung des Blogposts („Was als nächstes kommt“), aber noch Zukunftsmusik. Ob dieses Opt-in auch Voraussetzung für das Training der KI mit den Songs des jeweiligen Künstlers oder der jeweiligen Künstlerin ist, geht aus den Veröffentlichungen nicht hervor.

Des Weiteren gebe es jetzt Uploadfilter, die das Material auf Urheberrechtsverletzungen hin scannen. Für den Download von Songs ist seit der Einigung mit Warner ein Paid-Account notwendig.

Bei der Veröffentlichung handelt es sich laut dem Blog von Suno genau genommen nicht um ein Modell, sondern um gleich drei: Suno v6 selbst ist das neue Flaggschiff für Pro- und Premium-Nutzer. Es soll laut Suno präzise und verlässlich zum gewünschten Song führen.

Suno v6-wild soll eine Art Brainstorming-Tool sein. Es generiere weniger vorhersagbare Songs, so Suno, und sei für alle Pro- und Premiumnutzer, die herumexperimentieren wollen. Suno v6-mini sei eine kleinere Version vom Flagschiff für alle, die kein Bezahlabo haben.

Zusätzlich bekomme der Dienst neue Funktionen. Laut Suno lassen sich nun einzelne Abschnitte eines bestehenden Songs per Text-Prompt verändern, während alles andere so bleibt, wie es war. Auch Mash-ups aus mehreren Quellen sollen sich über eine einzige Anfrage erstellen lassen, inklusive einer Beschreibung, wie die einzelnen Elemente miteinander kombiniert werden sollen.

Eine weitere Neuerung soll die Sampling-Funktion sein: Dabei kann offenbar ein bestimmter Ausschnitt eines Songs ausgewählt und ein einzelnes Element daraus, etwa eine Gitarre, isoliert werden, um daraus anschließend ein neues Stück zu entwickeln. Ferner soll Suno Musik auch anhand von Stimmungsbeschreibungen erzeugen können. Testen konnten wir diese neuen Funktionen noch nicht.

Wie KI-generierte Musik die Streaming-Plattformen verändert und wie einfach es ist, als KI-Musiker auf Spotify und Co. zu veröffentlichen, zeigte c't 3003 in einem ausführlichen Video-Bericht.

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