Großteil entfällt in Deutschland: Chemiekonzern Evonik kündigt Abbau von 3200 Stellen an

Großteil entfällt in DeutschlandChemiekonzern Evonik kündigt Abbau von 3200 Stellen an
22.09.2026, 09:21 Uhr

Der Spezialchemiekonzern Evonik steckt wie die gesamte Branche in der Krise und setzt seinen Umbau auf allen Ebenen fort. Zahlreiche Beschäftigte müssen um ihre Jobs bangen. Auch Tochterunternehmen will der Interimschef loswerden.
Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3200 Stellen angekündigt. 2150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.
Der Spezialchemiekonzern will angesichts der Branchenkrise seinen Umbau auch unter Interimschef Claus Rettig fortsetzen. "Wir werden diese Polykrise nutzen, um alte Strukturen zu ändern und uns besser aufzustellen", sagte Rettig nach einer Strategieklausur von Vorstand und Aufsichtsrat. Der Umbau von Evonik werde auf allen Ebenen fortgesetzt.
Von den Töchtern Oxeno und Syneqt mit rund 4300 Beschäftigten will sich der Konzern trennen. "Wir sprechen bei Oxeno mit Investoren, im Falle Syneqts ist das noch nicht der Fall", sagte Rettig: "Aber es ist klar, dass es in beiden Fällen zum Verkauf kommen wird."
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