heise+ | iPhone Duo im Test: Klappt!
Mit Verspätung steigt Apple in den Foldable-Markt ein, will dafür aber gleich einen großen Wurf landen. Statt einfach zwei große, dünne Displays miteinander zu verbinden und iPadOS aufzuspielen, entfaltet sich das iPhone Duo vom kleinen Smartphone zum dünnen Beinahe-iPad mit Pencil-Unterstützung.
Doch wie gut ist es Apple gelungen, Smartphone und Tablet im iPhone Duo zu verschmelzen? Und liefert das Display-Doppel tatsächlich mehr Produktivität und Komfort? Im Test mussten nicht nur Scharnier und Displays ihre Alltagstauglichkeit beweisen, sondern auch das neue Multitasking, die Kameras, MagSafe-Zubehör, der zweigeteilte Akku und das Zusammenspiel mit Apps.
- Apples erstes faltbares iPhone verbindet ein ungewöhnlich kleines Außendisplay mit einem deutlich größeren Bildschirm im Inneren.
- Wir prüfen Displays, Multitasking, Leistung, Kameras, Akkulaufzeit und Zubehör.
- Die Pencil-Unterstützung funktioniert gut, aber eingeschränkter als am iPad.
- Die Faltkonstruktion ist aufwendig, die Reparaturkosten sind hoch.
Dick und klein oder dünn und groß
Das Duo besitzt ein Gehäuse aus glattem, poliertem Titan. Ein Scharnier, das laut Apple aus über 100 Bauteilen besteht, verbindet die zwei Gehäusehälften. Der Mechanismus wirkt sehr solide, nichts klappert und das iPhone springt nicht ungewollt auf. Um das Duo zu öffnen, benötigt man etwas Kraft, dennoch gelingt es auch mit zwei Fingern, einhändig nur mit Verrenkungen. Das Scharnier hält beide Bildschirme selbst halb aufgeklappt in Position.
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