heise+ | 3D-Möbelplaner Moblo für das iPad im Test
Viele 3D-Apps für das iPad sind oft teuer oder erfordern viel Einarbeitungszeit. Moblo fokussiert sich auf den Möbelbau und ist dank des darauf reduzierten Funktionsumfangs deutlich zugänglicher. Zudem bringt es Objekte wie Griffe, Möbelfüße sowie zahlreiche Grundformen mit – Scharniere und Schrauben fehlen jedoch.
Am vielseitigsten sind die Bretter, aus denen man Möbelstücke zusammensetzt. Sie lassen sich nicht nur in Breite, Höhe und Stärke anpassen, sondern auch mit abgerundeten Ecken, gefrästen Kanten, Löchern und Kerben versehen. Das geschieht recht intuitiv direkt am Objekt. Löcher platziert und skaliert man frei mit dem Finger oder dem Apple Pencil. Nuten mitten im Material, Zapfenverbindungen oder Sacklöcher sind jedoch nicht direkt möglich.
Solche Modifikationen sind als Icon an den Kanten erkennbar – und nachträglich anpassbar. Boolesche Operationen, um zwei Objekte zu kombinieren oder voneinander abzuziehen, sieht Moblo nicht vor. Das erleichtert den Einstieg, schränkt aber den Gestaltungsspielraum ein. Zudem kennt die App keine Bauteile oder Ausschnitte mit freier Form.
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