ESPN DeportesEstados Unidos y España vuelven a medirse en juego amistosoESPNBills' Brady warns RB Cook of 'consequences' for costly fumblesRTP DesportoSporting reina em Lens e lidera com FC Barcelona e Arsenal, Bayern escorregaDaily MaverickANALYSIS: Minister Parks Tau revs up a transformation and localisation drive for the automotive industryThe Jerusalem PostLawmakers ask FAA to pause use of new AI tool in Washington-area flight managementZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioPremium TimesUCL Roundup: Lookman scores as Atletico beat Man United, Osimhen falls to BarcaEl TiempoConmoción por el asesinato de Isabella Prado en Florida, Valle: hipótesis y señalamientos de un político que calificó el hecho como feminicidioStraits Times SportMartinez slams Man Utd hierarchy after Atletico defeatDeadlineBob Odenkirk Mourns ‘Breaking Bad’ Co-Star RJ Mitte Following Death: “This Is Simply, Deeply Sad”VarietyWhy the ‘Girls’ Revival Is Such an Exciting IdeaBillboardWhy Filipino Pop Powerhouses SB19 & BINI Are Embracing the Grammys’ Asian Pop Category: ‘We See It as a Door Opening, Not a Box Closing’
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, October 13, 2026

Bundesregierung einigt sich bei Zuckersteuer offenbar auf Zwei-Stufen-Modell

Translate
Eine Getränkedose liegt zwischen Zuckerwürfeln.

Offenbar ab 1. Juli Schwarz-rote Koalition einig bei Zuckersteuer

Stand: 13.10.2026 • 22:55 Uhr

Die Bundesregierung hat sich nach Angaben aus dem Finanzministerium beim Thema Zuckersteuer geeinigt. Einzelheiten sollen demnächst vorgestellt werden. Laut Medienberichten soll ab 1. Juli 2027 ein Zwei-Stufen-Modell gelten.

Die schwarz-rote Koalition hat ihre Meinungsverschiedenheiten über die Einführung einer Steuer auf zuckergesüßte Getränke beigelegt. Die Bundesregierung habe sich auf eine "Formulierungshilfe für die Regierungsfraktionen zur Umsetzung der vereinbarten Zuckergetränkesteuer" geeinigt, hieß es aus dem Bundesfinanzministerium.

Die Vorlage soll den Angaben zufolge am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Zuvor hatten das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und die Bild-Zeitung darüber berichtet.

Zweistufige Steuer und eine Ausnahme

Der Kompromiss sieht laut RND eine zweistufige Steuer und Ausnahmen für kleinere Hersteller vor. Wie aus der sogenannten Formulierungshilfe hervorgeht, die auch der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, soll ab dem 1. Juli 2027 ein Steuersatz von 26 Cent auf gesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro 100 Milliliter erhoben werden. Bei einem Zuckergehalt von acht Gramm pro 100 Milliliter soll der Satz 32 Cent betragen.

Laut RND soll die Steuer nicht für Hersteller gelten, die weniger als eine Million Liter gezuckerte Getränke pro Jahr produzieren.

Widerstände bis zuletzt

Mit der Zuckersteuer will Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) nicht nur Einnahmen für den Bundeshaushalt generieren, sondern auch Getränkeherstellern einen Anreiz geben, den Zuckergehalt zu senken und ihre Produkte gesünder zu machen. Nach der jetzigen Einigung geht die Bundesregierung davon aus, dass die Steuer dem Bund 2027 rund 690 Millionen Euro einbringen wird, im Jahr 2028 dann 925 Millionen Euro.

Das Kanzleramt hatte Klingbeils Pläne Anfang des Monats vorerst gestoppt. In Regierungskreisen hieß es, sein Entwurf weiche vom Vorschlag der Finanzkommission Gesundheit ab und sei in dieser Form in der Regierung nicht mehrheitsfähig.

Gegen die Steuer gab es bis zuletzt erhebliche Widerstände. Vor wenigen Tagen hatten sich auch die neun Agrar- und Verbraucherschutzminister der Union aus den Bundesländern in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dagegen ausgesprochen. Eine Zuckersteuer setze auf staatliche Lenkung und belaste den Kauf bestimmter Lebensmittel unnötigerweise zusätzlich, kritisieren die Ressortchefs in dem Schreiben.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.