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Thursday, September 17, 2026

Nach Parlamentswahl in Schweden: Knapper Sieg für Mitte-links-Lager

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Magdalena Andersson

Stand: 17.09.2026 • 15:27 Uhr

Der von Ulf Kristersson geführte konservativ-rechte Parteienblock musste bei der Wahl in Schweden eine Niederlage hinnehmen. Der Regierungschef trat zurück. Die bisherige Opposition steht mit Magdalena Andersson vor einer schwierigen Regierungsbildung.

Nach dem Sieg der Opposition bei der Parlamentswahl in Schweden ist der konservative Ministerpräsident Ulf Kristersson von seinem Amt zurückgetreten.

Auf der Plattform X veröffentlichte Kristersson sein Rücktrittsgesuch an den Parlamentspräsidenten. Das Wahlergebnis mache die Bildung einer neuen Regierung kompliziert, "da die unterschiedlichen Aussagen der Parteien vor dem Wahltag jegliche denkbare Regierungsbildung und Koalition behindern könnten", hieß es in dem Brief.

Nun sei "konstruktive Offenheit der Parteien" nötig, schrieb Kristersson weiter. "Es müssen Gespräche mit allen Parteien geführt werden, um Lösungen zu finden und die Voraussetzungen für eine stabile und handlungsfähige Regierung zu schaffen." Der Parlamentspräsident werde nun die nächsten Schritte zur Bildung einer neuen Regierung einleiten.

Bei der Wahl am Sonntag holten die vier Parteien, die die Sozialdemokratin Magdalena Andersson als mögliche Regierungschefin unterstützen, laut jetzt veröffentlichtem offiziellen Endergebnis eine knappe Mehrheit von 176 von 349 Mandaten. Die konservative Regierungskoalition von Kristersson kommt demnach auf 173 Sitze.

Die Regierungsbildung dürfte sich für Andersson schwierig gestalten. Zu den möglichen Koalitionspartnern ihrer Sozialdemokraten zählen die Linken und Grünen sowie die liberale Zentrumspartei. Letztere hatte allerdings vorab erklärt, nicht mit den Linken regieren zu wollen. Möglich ist aber auch eine Minderheitsregierung.

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