Protest, Sabotage, Gewalt
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Inside Linksextrem - Protest, Sabotage, Gewalt
- 07.11.2026
Brandstiftungen gegen Stromnetze, Gewalt gegen Polizei und Gegner: Linksextremisten attackieren das politische System. Das Bundeskriminalamt warnt vor einer Szene, die sich radikalisiert.
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Brandstiftungen gegen Stromnetze, Gewalt gegen Polizei und Gegner: Linksextremisten attackieren das politische System. Das Bundeskriminalamt warnt vor einer Szene, die sich radikalisiert.
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Sie nennen sich "Vulkangruppen", "Angry Birds" oder "Switch off". Mit Sabotageakten attackieren linksextreme Netzwerke die kritische Infrastruktur. Zu Wort kommen Experten, aber auch linksradikale Umweltschützer, die das politische System stürzen wollen.
Anschläge auf die kritische Infrastruktur
Am 3. Januar 2026 friert Berlin. Nach einem Brandanschlag einer linksextremistischen "Vulkangruppe" sind rund 100.000 Menschen betroffen, die Strom- und Heizungsversorgung fällt tagelang aus.
Anschläge wie in Berlin haben "deutlich zugenommen", erklärt der Extremismusforscher Prof. Hendrik Hansen. Anschläge auf die kritische Infrastruktur fänden "nicht nur wöchentlich, sondern fast täglich" statt. Betroffen sind im Januar in Berlin auch völlig hilflose Menschen, wie die Bewohner eines Hospizes, darunter ein im Sterbeprozess befindlicher Mann. Der Geschäftsführer des Diakonie-Hospizes Wannsee spricht heute von "einer unwahrscheinlichen Gewalt, die diesen Menschen angetan wird."
Gewaltakzeptanz in der linksextremistischen Szene
Nach der Tat ermittelt das Bundeskriminalamt auch mit einer Öffentlichkeitsfahndung und bietet für Hinweise bis zu eine Million Euro. Für den BKA-Vizepräsidenten Sven Kurenbach ist der Anschlag ein Beleg dafür, "dass die Gewaltakzeptanz in der linksextremistischen Szene gewachsen ist". Die Auswirkungen der Sabotageakte sind aus Sicht der Sicherheitsbehörden "teilweise verheerend".
Für den Film wurden Hunderte Bekennerschreiben der linksextremen Szene ausgewertet. Immer wieder geht es um die angebliche Gewalt des bestehenden wirtschaftlichen Systems, das mit Angriffen auf die Energieversorgung gestoppt werden soll.
Ideologie des "Öko-Anarchismus"
Im Interview skizziert Extremismusforscher Hendrik Hansen das Kalkül der Extremisten: "Wenn die staatliche Ordnung zusammenbräche", könnten Menschen "ihre natürliche Solidarität wieder entfalten" und "später zu einer anarchistischen, komplett herrschaftsfreien Gesellschaft kommen".
Für Linksextremismusexperten sind dies Bausteine der Ideologie des "Öko-Anarchismus", die mit Anschlägen eine Umkehr der Industrialisierung erzwingen möchte. "Die Sabotageakte sind aus Sicht dieser Anarchisten gar nicht schrecklich", fasst Extremismusforscher Hansen die Denkmuster der Ökoterroristen zusammen, "der wahre Terror ist für sie der alltägliche Terror des Systems".
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