Dirkner fehlt nicht nur beim Krisenduell gegen die Fortuna
Es ist bislang nicht die Saison von Jonas Dirkner, nun fehlt der Mittelfeldspieler dem FC Hansa Rostock auch noch in den nächsten zwei Spielen.

Kann seine Rote Karte in Aachen nicht fassen und fehlt nun gesperrt: Jonas Dirkner IMAGO/Inside-Picture
Im Sommer hat Jonas Dirkner seinen Vertrag bei Hansa Rostock vorzeitig langfristig verlängert, doch irgendwie ist beim 24-Jährigen derzeit der Wurm drin. Der gebürtige Rostocker verkörpert wie kaum ein anderer die Hansa-DNA, sollte eigentlich mehr Verantwortung übernehmen, kam bislang aber nicht ins Rollen (kicker-Durchschnittsnote 4,08). Und zu allem Überfluss kassierte Dirkner beim 0:2 bei Alemannia Aachen vergangenes Wochenende auch noch die Rote Karte.
In der Nachspielzeit blockte der erst in der 65. Minute eingewechselte Mittelfeldmann Aachens Kacper Koscierski an der Seitenlinie und traf ihn vermeintlich mit dem Ellbogen im Gesicht. Schiedsrichter Eric Weisbach, der zuvor noch nach einem harten Einsteigen des bereits verwarnten Petros Bagkalianis gegen Hansa-Stürmer Emil Holten die Karte stecken ließ, zeigte glatt Rot (90.+5).
"Ob das eine Rote Karte gegen Jonas Dirkner war, weiß ich nicht", ließ Hansa-Coach André Breitenreiter im Anschluss der Partie bei MagentaSport wissen, ändern konnte er nichts mehr am Platzverweis für seinen Spieler.
Erst wieder gegen Großaspach im Einsatz
Der wurde nun vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt. Das anstehende Krisenduell am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) mit der ebenfalls ambitionierten Fortuna aus Düsseldorf findet auf jeden Fall ohne Dirkner statt, auch beim Jahn in Regensburg eine Woche später wird er fehlen. Für Dirkner geht es erst wieder am 7. November weiter, wenn die Kogge Aufsteiger Sonnenhof Großaspach empfängt.
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