Fall beschäftigt Sportgericht: Ex-Nati-Coach Fischer geht gegen seine Sperre vor
Patrick Fischer bereut Fehler:Ex-Nati-Coach spricht über Skandal
Fall beschäftigt Sportgericht
Ex-Nati-Coach Fischer geht gegen seine Sperre vor
Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer geht gegen seine Vierjahressperre des Welt-Eishockeyverbands vor: Er zieht den Fall weiter vor das Sportgericht CAS.
Publiziert: vor 12 Minuten
Aktualisiert: vor 3 Minuten
Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport
Patrick Fischer (51) will seine Sperre nicht so einfach hinnehmen: Der ehemalige Trainer der Eishockey-Nati zieht das Verdikt des Welt-Eishockeyverbands IIHF an den internationalen Sportgerichtshof CAS weiter. Das berichten die Zeitungen von CH Media am Mittwochnachmittag.
Demnach geht es Fischer vor allem die Dauer der Sperre, die er offenbar als unverhältnismässig empfindet. Tatsächlich zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass die Sanktionen in ähnlichen Fällen von Zertifikatsfälschungen von Sportlern und Trainern milder ausgefallen sind. So wurde beispielsweise Eishockey-Spieler Evander Kane (35) von der NHL für 21 Spiele gesperrt, während der frühere Köln- und Bremen-Trainer Markus Anfang (52) mit einer einjährigen Sperre, einen Teil davon auf Bewährung, und einer Busse von knapp 20'000 Franken davonkam.
Für seine Urkundenfälschung ist Fischer von der IIHF dagegen für vier Jahre von allen Trainerämtern bei Nationalteams ausgeschlossen worden. Die Klubebene betrifft die Sperre nicht – in nationalen Ligen dürfte er also auch in dieser Zeit ein Team betreuen.
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