Trump: Musk hat Starlink-Drosselung aufgehoben
Der SpaceX-Gründer Elon Musk hat die Drosselung des Satelliteninternets für die Ukraine nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump wieder aufgehoben.
Einen Medienbericht, wonach Musk dies auf Anweisung Trumps getan habe, wollte der Präsident hingegen nicht kommentieren. "Ob ich angerufen habe oder ob jemand anderes angerufen hat, spielt keine Rolle", sagte er in Washington. Wichtig sei, dass Musk die Drosselung des Satelliteninternet-Dienstes Starlink rückgängig gemacht habe. Dieser gehört zu Musks Weltraumfirma SpaceX.
Für die Ukraine ist es das Rückgrat zur Verteidigung gegen Russland: Starshield. Das Satelliten-System wurde für militärische Operationen und Kommunikation entworfen. Wie die Ukraine Starshield nutzt.
15.10.2026 | 1:05 minKeine Bestätigung aus Kiew
Das "Wall Street Journal" hatte zuvor unter Berufung auf Regierungsbeamte berichtet, Trump habe Musk am Mittwoch aufgefordert, die Verlangsamung des für die ukrainischen Streitkräfte elementar wichtigen Satelliteninternets rückgängig zu machen. Demnach gab es allerdings auch am Donnerstag noch Berichte aus der Ukraine über eine eingeschränkte Funktionsweise.
Eine offizielle Bestätigung aus Kiew, dass die Drosselung aufgehoben wurde, gibt es bislang nicht.
Vor Trumps jüngsten Äußerungen hatten das Weiße Haus und Musk alle Vorwürfe einer gezielten Drosselung zurückgewiesen - obwohl seit gut einer Woche aus der Ukraine über Probleme mit Starlink berichtet wird. Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte, ukrainische Drohnen würden dadurch sowohl bei der Abwehr russischer Jetdrohnen als auch bei eigenen Angriffen behindert.
Neben der Unterstützung ihres Landes beim EU-Gipfel sind die Ukrainer viel mehr damit beschäftigt, dass das Satellitensystem Starlink wohl gedrosselt wurde - Trump dementiert.
21.10.2026 | 3:01 minUS-Senatoren fordern Aufklärung zu Starlink-Drosselung
US-Senatoren fordern indes Aufklärung darüber, warum Starlink für die ukrainischen Streitkräfte zeitweise eingeschränkt wurde. Der demokratische Senator Richard Blumenthal leitete eine Untersuchung dazu ein. Durch die Einschränkungen der Dienste Starlink und Starshield sei die Ukraine russischen Raketenangriffen stärker ausgesetzt gewesen, die ihre Streitkräfte nicht schnell genug hätten abwehren können, schrieb Blumenthal in einem Brief an Elon Musk und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.
Unabhängig davon, ob die Änderung vom Weißen Haus, vom Verteidigungsministerium oder von SpaceX angeordnet wurde, wirft der Vorfall dringende Fragen auf.
Richard Blumenthal, demokratischer US-Senator
Der republikanische Senator Thom Tillis forderte die Verantwortlichen auf, sich zu melden. Andernfalls müsse die Angelegenheit geklärt werden, schrieb er auf der Plattform X.
Thom Tillis auf X
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Das Verhältnis zwischen den USA und der Ukraine bleibt angespannt. Starshield wurde gedrosselt und Selenskyj kritisiert Trump öffentlich. ZDFheute live analysiert die Hintergründe.
15.10.2026 | 31:25 minTrump und Selenskyj: Beziehungen verschlechtert
Die Beziehungen zwischen Kiew und Washington haben sich in den vergangenen Wochen deutlich verschlechtert. Trump hat ein Abkommen mit Moskau über die Lieferung von Diesel-Kraftstoff geschlossen und geplante Sanktionen gegen Russland ausgesetzt. Als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Diesel-Deal kritisierte, forderte Trump dessen Ablösung.
Vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen der Ukraine und den USA wurde spekuliert, dass die Drosselung vom Weißen Haus veranlasst worden sein könnte.
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Russland greift die Ukraine an
:Aktuelles zum Krieg in der UkraineSeit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.
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Quelle: dpa, AP, AFP
Über dieses Thema berichtete das ZDF in mehreren Sendungen, unter anderem im heute journal update am 21.10.2026 um 00:30 Uhr.
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