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Saturday, October 17, 2026

Teil der neuen Marken-Strategie: Porsche Mission S - ein Supersportwagen, der bleibt

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Teil der neuen Marken-StrategiePorsche Mission S - ein Supersportwagen, der bleibt

17.10.2026, 16:08 Uhr

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Der Porsche Mission S könnte im Jahr 2028 in Serie gehen. (Foto: Porsche)

Porsche verfolgt eine neue Strategie namens "Sportwagenschmiede '35" und baut einen nicht limitierten Supersportwagen. Das Design zeigt der Autohersteller schon mal - es erinnert hier und da an den 911er.

Porsche hat mit der Studie Mission S einen Ausblick auf eine neue Supersportwagen-Baureihe gegeben. Anders als die bisherigen Spitzenmodelle Carrera GT und 918 Spyder ist der Neue nicht als limitierte Kleinserie geplant, sondern als dauerhafter Teil des Modellprogramms. Einen Termin für die Markteinführung nennt Porsche nicht, vor 2028 dürfte es aber kaum so weit sein.

Der flache Zweisitzer greift Gestaltungselemente historischer Porsche-Modelle auf. Die runden Scheinwerfer und stark ausgeprägten Kotflügel erinnern an den 911, die niedrige Front an den Rennwagen 911 GT1.

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Das Design des Porsche bleibt klassisch, wird aber neu interpretiert. (Foto: Porsche)

Erster Ausblick auf neue Designsprache

Die Dachlinie orientiert sich am Supersportwagen 959, während der große aktive Heckflügel und ein vom Rennwagen 917 inspirierter Lüfter über dem Motor den sportlichen Anspruch unterstreichen. Die Studie gibt zugleich einen ersten Ausblick auf die neue Designsprache der Marke.

Im Innenraum setzt Porsche auf eine Abkehr vom Trend zu immer größeren Bildschirmen. Statt eines fest installierten Zentraldisplays gibt es eine ausfahrbare Smartphone-Halterung. Hinzu kommen klassische Schalter und fünf Rundinstrumente hinter dem Lenkrad, zentrale Anzeige ist der Drehzahlmesser.

Wohl Achtzylinder statt Elektromotor

Technische Daten zu Motorisierung und Fahrleistungen nennt Porsche noch nicht. Design und technische Ausführung deuten allerdings auf einen wahrscheinlich teilelektrifizierten Verbrenner hin. Eine Elektroversion ist offenbar nicht vorgesehen. Als mögliche Motorisierung gilt ein Achtzylinder, offiziell bestätigt ist dies nicht.

Die technische Basis wird Porsche selbst entwickeln und nicht von der Konzernschwester Lamborghini übernehmen. Die Fahrleistungen sollen zwischen denen des 911 und des früheren 918 Spyder liegen.

Radikaler Umbau und neue Strategie

Der neue Porsche-Chef Michael Leiters baut die VW-Tochter gerade radikal um. Mit der neuen Baureihe verfolgt Porsche seine Anfang Oktober vorgestellte Strategie "Sportwagenschmiede '35". Sie sieht eine stärkere Ausrichtung auf besonders exklusive und margenstarke Autos vor und dadurch höhere Erträge.

Das künftige Spitzenmodell soll daher nicht nur dauerhaft im Modellprogramm bleiben, sondern auch als Grundlage für diverse Sonderversionen dienen.

Zu den wichtigsten Konkurrenten dürften Modelle wie der Ferrari 849 Testarossa, Lamborghini Temerario und der kommende Supersportwagen von McLaren zählen. Interessenten müssen mit Preisen im mittleren sechsstelligen Bereich rechnen.

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