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Thursday, September 17, 2026

Bericht: Apple erwägt Rückkehr ins Servergeschäft mit Nvidia-Technik

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Der aktuell lukrative Serverprozessor-Markt könnte einen neuen Mitspieler anlocken: Apple soll schon länger über die Entwicklung von KI-Servern mit eigenen Prozessoren nachdenken. Ab 2029 könnte es mit dem M8 Ultra losgehen. Bis zu vier Stück sollen auf einem einzelnen Board sitzen; mit einer möglichen Hochskalierung bis zum Rack.

Über die Pläne berichtet The Information anhand anonymer Quellen. Die Pläne oder Spezifikationen sind offenbar noch nicht finalisiert. Apple soll allerdings Interesse an Nvidias Netzwerktechnik haben.

Das Unternehmen könnte Nvidias herstellerübergreifenden Interconnect NVLink Fusion verwenden: auf Chipebene zur Verbindung mehrerer Chiplets, auf Boardebene für die Kommunikation zwischen mehreren Prozessoren und auf Serverebene, um über NVLink-Switches mehrere Boards aneinanderzukoppeln. Damit könnte Apple womöglich auch Ideen von Nvidias CPU-Servern übernehmen.

Weitere Details sind unbekannt, etwa zum Prozessoraufbau und ob weiterhin eine starke GPU integriert sein wird. Apples neuer Chef John Ternus soll das Projekt schon zum Beginn vor angeblich einem Jahr unterstützt haben, damals noch als Hardware-Chef.

KI-Entwickler, Serverbetreiber und Behörden wären potenzielle Kunden. Partner hätten bereits wiederholt Interesse bekundet. Aktuell gewinnen vor allem CPUs bei Serverbetreibern und Cloud-Hyperscalern wieder an Bedeutung, da sie die Nutzung von KI-Agenten orchestrieren. Ein erfolgreicher Anbieter kann mit passenden Prozessoren Milliarden von US-Dollar umsetzen.

Apples selbst entwickelte ARM-Kerne sind besonders leistungsstark. Zuletzt stellte das Unternehmen den M5 Ultra mit 36 CPU-Kernen vor. Er koppelt zwei M5 Max aneinander, bisher allerdings mit eigenem Interconnect. Intern setzt Apple längst Server mit Ultra-CPUs für die eigene Cloud-KI Private Cloud Compute ein.

Schon von 2002 bis 2011 verkaufte Apple unter dem Namen Xserve Serverhardware, damals jedoch noch mit Prozessoren von IBM und Intel.

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