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Monday, October 19, 2026

Historischer Walker, Herbert-Horror: Die verrücktesten Stats aus Week 6

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Auch Woche 6 der NFL lieferte wieder jede Menge Kuriositäten und historische Marken. Von einem Running Back, der nach nur fünf Spielen bei einem neuen Team Geschichte schreibt, über einen echten Two-Way-Player bis hin zu einem Quarterback, der auf dem Papier eine der schlechtesten Serien der jüngeren NFL-Geschichte hinlegt - das sind die skurrilsten und verrücktesten Statistiken aus Woche 6 der NFL.

Walker schreibt mit neuem Team Geschichte.

Walker schreibt mit neuem Team Geschichte. IMAGO/ZUMA Press Wire

Kenneth Walker (Chiefs): Historischer Start beim neuen Team

Walker steht nach seinen ersten fünf Spielen für Kansas City bei 665 Rushing Yards - laut PFF NFL-Rekord für die ersten fünf Einsätze eines Spielers bei einem neuen Team. In vier der fünf Partien erzielte er mehrere Touchdowns. Seit 1970 gelang das zum Saisonstart sonst nur Calvin Johnson (WR, Lions) 2011.

Travis Hunter schreibt Two-Way-Geschichte

Hunter fing im vierten Viertel zunächst einen Sieben-Yard-Touchdown und interceptete C.J. Stroud anschließend in der eigenen Endzone. Beide Plays lagen nur 7:33 Minuten auseinander. Seit der Fusion 1970 schafften einen Receiving Touchdown und eine Interception im selben Regular-Season-Spiel nur Roy Green, Brian Dawkins und nun Hunter.

Herberts perfekter Albtraum-Start

Herbert ist der erste Quarterback seit der offiziellen Sack-Erfassung 1982, der seine ersten sechs Saisonstarts verliert und dabei in jeder Partie mindestens eine Interception wirft sowie mindestens zweimal gesackt wird. Er steht inzwischen bei fünf Touchdowns, acht Interceptions und 21 Sacks. In der gesamten Saison 2024 hatte er lediglich drei Interceptions geworfen.

Ohne Touchdown klappt es nur gegen die Rams

Arizona gewann mit sechs Field Goals und ging bei fünf Red-Zone-Besuchen leer aus. In den vergangenen 90 Jahren feierten die Cardinals lediglich zwei Auswärtssiege ohne eigenen Touchdown - 2014 gegen die Rams in St. Louis und nun erneut gegen die Rams in Los Angeles.

Denver Broncos: 168 Yards reichen für den Sieg

Denver gewann nach Verlängerung, obwohl die Offense lediglich 168 Total Yards produzierte - laut Stathead-Auswertung so wenige wie noch nie bei einem Overtime-Sieger. Nach der Pause gelangen den Broncos nur zwei First Downs; alle sechs echten Possessions der zweiten Hälfte endeten mit einem Punt.

Tennessee Titans: 213 Yards weniger als der Gegner

Die Titans wurden von Indianapolis offensiv um 213 Total Yards übertroffen und gewannen trotzdem mit 26:20. Es war ihr schlechtestes Yard-Verhältnis bei einem Sieg seit 2006, als Tennessee Jacksonville trotz eines Rückstands von 298 Yards bezwang.

Houston Texans: Jacksonvilles Kryptonit

Jacksonville hatte vor Week 6 als einziges NFL-Team jeden Gegner bei maximal 20 Punkten gehalten - Houston erzielte direkt 34. Seit Week 10 der Vorsaison kassieren die Jaguars gegen die Texans durchschnittlich 35,0 Punkte, gegen alle anderen Teams dagegen nur 14,3.

Kyler Gordon (Bears): Ein Spiel übertrifft fast seine gesamte Karriere

Gordon ging mit 2,5 Sacks aus seinen ersten 45 NFL-Spielen in sein Comeback. Gegen Atlanta gelangen ihm auf Anhieb drei Sacks und zwei erzwungene Fumbles.

Kansas City verdoppelt Sack-Ausbeute an einem Nachmittag

Die Chiefs hatten in ihren ersten vier Saisonspielen zusammen lediglich vier Sacks verbucht. Gegen Herbert kamen an einem Nachmittag vier weitere hinzu.

Drake Maye betritt exklusive Patriots-Gesellschaft

Maye warf zum dritten Mal hintereinander mindestens drei Touchdownpässe. Für New England schafften eine solche Serie zuvor nur Tom Brady und Butch Songin im Jahr 1960.

Pittsburgh beendet 34 Jahre alte Durststrecke

Die Steelers lagen zu Beginn des Schlussviertels mit 13 Punkten zurück und gewannen noch in der Overtime. Zuletzt war Pittsburgh 1992 ein solches Comeback gelungen.

Dallas beendet Interception-Fluch - und gibt den Ball sofort zurück

Nach acht Spielen in Serie ohne defensive Interception der Cowboys fing Dee Winters endlich einen Pass ab und trug ihn vermeintlich zum Touchdown zurück. Der Pick-Six wurde nach Videobeweis zurückgenommen - und nur sechs Spielzüge später warf Dak Prescott den Ball wieder zur Packers-Defense.

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