ESPNFollow live: Chase DeLauter belts solo HR as Guardians cut deficitESPN DeportesIntenso MNF en L.A. entre Bills y RamsThe Jerusalem PostFour dogs, two parrots rescued from Hadera house fire, Israel Fire and Rescue announcesInquirerWALANG PASOK: Class suspensions for Tuesday, Oct. 13, 2026CNN TürkAdıyaman’da sağanak; araçlar suya gömüldü, caddeleri su bastı한겨레호날두, 공습경보로 지연된 아시아 챔피언스리그 경기서 결승골ZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioColliderTaylor Sheridan’s No. 1 ‘Yellowstone’ Replacement Officially Surges on StreamingRapplerSaudi capital’s airport to remain shut this week as airlines cancel servicesUOL'Violência extremada e total desproporcionalidade', diz advogada da família de jovem morto pela PM com 27 tiros
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, October 13, 2026

Ambri-Kultfigur Pestoni musste zuschauen – bis er fit genug ist

Translate

Heikles Thema in der Leventina

Ambri-Kultfigur Pestoni musste zuschauen – bis er fit genug ist

Weil er geforderte Fitness-Werte nicht erreichte, wurde Inti Pestoni von Trainer Tapola lange nicht eingesetzt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Leventiner mit seiner fehlenden Form konfrontiert wurde. Der 35-Jährige, dessen Vertrag ausläuft, kann es einordnen.

Publiziert: 00:05 Uhr

  • Inti Pestoni startet erst verspätet in die Saison
  • Die Ambri-Ikone musste zuerst geforderte Fitness-Werte erreichen
  • Der 35-Jährige hat die Tests bestanden und darf jetzt spielen
RMS_Portrait_AUTOR_413.JPG

Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Wenn ihr Lokalheld Inti Pestoni nicht spielt, steht Ambri Kopf. Dass die Fitness des Stürmers – einmal mehr – nicht ausgereicht hat, ist für die leidenschaftlichen Hockeyfans in der Leventina ein heikles Thema. Der 35-Jährige musste zum Saisonstart acht Spiele aussetzen, erst im neunten Match wurde er von Ambri-Trainer Jussi Tapola (Fi) laufengelassen. Die 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen Bern ist Pestonis zweites Spiel gewesen.

Es sind nackte Zahlen, die ihn auf die Tribüne beförderten. Ob er abspecken musste? «Nein, aber ich sollte auch den Körperfett-Anteil reduzieren», so Pestoni. Es ging hauptsächlich um Werte der körperlichen Leistungsfähigkeit, die er in verschiedenen Tests erreichen musste. Über diese Vorgaben wurde er schon während der Saisonvorbereitung orientiert. Für jeden Spieler gelten die gleichen Standards.

Einerseits versteht der zweifache Spengler-Cup-Sieger (2014 mit Genf, 2022 mit Ambri), dass das Trainer-Team an diesen Richtlinien festhält und bei ihm keine Ausnahme machen kann. Andererseits bemerkt der Flügel, dass sein Gewicht in seiner punktemässig besten Ambri-Saison 2015/16 höher gewesen sei und er dennoch stark gespielt habe. Seither sind jedoch zehn Jahre ins Land gezogen, die Belastung aus jenen Saisons ist nicht spurlos an seinem Körper vorbeigegangen, «das spüre ich jeden Morgen». 2016/17 wurde er bei den ZSC Lions mitten in der Saison aus dem Team genommen und in ein Sondertraining verbannt. Im Januar 2025 bekam er einen Denkzettel verpasst vom damaligen Headcoach Luca Cereda, der seinen Star überzählig auf die Tribüne setzte.

Pestoni spürte Druck

Die aktuellen Massnahmen empfand er aber nicht als Strafe. Pestoni arbeitete bis vor zwei Wochen hart daran, die geforderten Werte abzuliefern. Er fühlte sich unter Druck, vor allem den berüchtigten Lauftest in der nötigen Zeit bestehen zu müssen, das Gefühl kannte er so nicht mehr. Da der Leventiner jedoch genau wusste, was er dafür zu tun hatte, haderte er nicht, sondern setzte sich dieses Ziel – und hat es offensichtlich geschafft. Darauf ist er stolz. «Viel schwieriger war, einen Monat lang in der Garderobe zuschauen zu müssen, wie sich meine Teamkollegen fürs Spiel bereit machen und ich ständig gefragt wurde, wann ich denn endlich spiele», gesteht Pestoni.

Wie sehr beschäftigt ihn, dass er ausgerechnet in dieser Saison, nach der sein Vertrag ausläuft, einige Spiele verpasst hat? «Es ist ein seltsames Gefühl und schwierig zu beschreiben.» Für ihn bedeutet ihr Vorgehen, dass die Trainer ihn damit besser machen wollen. «Ich spüre jetzt, dass ich Fortschritte gemacht habe. Wenn ich nach vorne schaue: Ich habe nur acht Spiele verpasst. Eine Saison hat mindestens 52 Spiele. Ich habe noch Zeit, meinen Platz im Team zu behaupten und mein Bestes zu geben.»

Dann regle sich auch die offene Vertragssituation. Und wenn es nicht klappt, dann eben nicht. Pestoni sagt es einfach so, ohne Wehmut, aber mit einer realistischen Einstellung. Er weiss, dass das Ende der Karriere näher ist als der Anfang, «die jungen Spieler sind mit 300 Stundenkilometern unterwegs und voller Energie. Wenn ich dabei bleiben will, muss ich alles geben». Ob er bereit sei, mit Hockey aufzuhören? «Wenn ich nicht noch die Leidenschaft und die Spiellust spüren würde, hätte ich mich nicht durch die letzten Wochen gekämpft.» Also nein. Aber ihm ist bewusst, dass die Zukunft von seiner Leistung auf dem Eis abhängt.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

10

18

27

2

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

11

4

21

3

SCL Tigers

SCL Tigers

11

7

19

4

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

11

9

18

5

HC Ajoie

HC Ajoie

11

-3

16

6

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

10

-6

15

7

HC Lugano

HC Lugano

10

3

15

8

Lausanne HC

Lausanne HC

11

-4

15

9

SC Bern

SC Bern

9

1

14

10

EV Zug

EV Zug

7

10

13

11

HC Davos

HC Davos

11

-4

13

12

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

11

-14

11

13

EHC Biel

EHC Biel

10

-4

10

14

EHC Kloten

EHC Kloten

11

-17

9

View the original on Blick →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.