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Wednesday, September 16, 2026

Speicher: SK Hynix verhandelt angeblich über Nutzung von Intel-Fab

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SK Hynix könnte zusätzliche Speicherkapazität in den USA schaffen. Dazu befindet sich der südkoreanische Hersteller angeblich in Gesprächen mit Intel: SK Hynix könnte Teile eines kommenden Intel-Halbleiterwerks nutzen, um dort eigene Chips zu produzieren.

Darüber berichtet die US-Nachrichtenagentur Reuters anhand anonymer Quellen. SK Hynix kommentiert den Bericht, wonach die Firma die eigene Produktionskapazität erhöhen will, aber noch keine neuen Pläne finalisiert hat. Ein Dementi der Gerüchte ist das nicht.

Es geht um Intels Komplex in New Albany, Ohio, der sich gerade noch im Bau befindet. Ursprünglich sollte das erste Halbleiterwerk dort schon 2025 fertiggestellt sein. Aufgrund der eigenen Krise verzögerte Intel den Bau jedoch wiederholt. Aktuell strebt das Unternehmen einen Chipproduktionsbeginn ab 2030 an. Bis zur Serienfertigung vergeht dann noch mal mindestens ein Jahr.

Mindestens genauso lang würde auch SK Hynix brauchen, um dort Speicher zu produzieren. Kurzfristig würde ein Abkommen also keine Entspannung am Speichermarkt bringen. Zudem könnte die südkoreanische Regierung einem Abkommen im Weg stehen: Die Fertigung fortschrittlicher Speicherbausteine gilt als sensible Technologie und wäre womöglich genehmigungspflichtig.

Zwei Geschäftsmodelle wären nach aktuellem Stand denkbar. Zum einen könnte sich SK Hynix schlicht im Halbleiterwerk einmieten. Zum anderen könnten SK Hynix, Intel und gegebenenfalls Abnehmer ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) gründen. Reuters bringt dafür Cloud-Hyperscaler ins Spiel, die sich so gegebenenfalls zusätzliche Speicherkapazität sichern würden.

Um welche Speicherbausteine genau es gehen soll, ist derweil ungewiss. Möglich wäre Dynamic Random Access Memory (DRAM) für dann DDR6-Module oder neues High Bandwidth Memory (HBM). Ebenfalls denkbar wäre NAND-Flash für SSDs. In beiden Fällen dürfte der Fokus auf Serverhardware mit hoher Marge liegen.

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