Durchtrennte Kabel in Gelsenkirchen: Zugausfälle und Umleitungen im Ruhrgebiet
Stand: 26.09.2026 • 13:09 Uhr
Durchtrennte Kabel bei Gelsenkirchen haben für massive Störungen im Nah- und Fernverkehr im Ruhrgebiet gesorgt. Laut Polizei sind die unbekannten Täter sehr grob vorgegangen: Dadurch sind Signale und Steuerungsanlagen ausgefallen.
"Hier oben ist die Hölle los", sagt Robert Drobny. Er will am Samstagmorgen mit dem Zug von Gelsenkirchen an den Neckar fahren. Doch vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof aus fährt kein Zug. Wegen geklauter Kabel ist der komplette Bahnverkehr zum Erliegen gekommen. Drobny versucht nach Bochum zu kommen, um von dort weiterzufahren.
So wie ihm geht es an diesem Morgen unzähligen Pendlern in Gelsenkirchen und an anderen Bahnhöfen im Ruhrgebiet. Alle beschäftigt die Frage: Wie komme ich jetzt an mein Ziel? Manchen wollen zur Arbeit, andere zur großen DGB-Kundgebung in Essen. Die teilweise fahrenden Ersatzbusse sind voll.
Unbekannte klauen Kabel in Gelsenkirchen
Unbekannte hatten in der Nacht im Bereich der Almastraße in Gelsenkirchen, in der Nähe des Hauptbahnhofs, Kabel durchgeschnitten und teilweise auch geklaut. Die Täter sind dabei laut Polizei sehr grob vorgegangen. Signale und Steuerungsanlagen sind ausgefallen. Die Ermittlungen laufen.
So konnten bis zum Samstagmittag im Großraum Gelsenkirchen keine Züge fahren. Die Folge: Hohe Verspätungen, Teilausfälle und Ausfälle. Im Regional-, aber auch im Fernverkehr. Rund 300 Züge waren betroffen, sagt die Bahn. Am Mittag kann sie dann etwas Entwarnung geben: Die Schäden sind repariert, der Zugverkehr rollt langsam wieder an.
Vandalismus in Gelsenkirchen: Zugprobleme am Samstag
Trotzdem müssen sich Fahrgäste im Ruhrgebiet noch bis in die Nachmittagsstunden auf Verspätungen und Zugausfällen einstellen. Die Bahn stellt hier aktuelle Informationen zu den betroffenen Linien bereit.
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