Unglück in den Alpen: 32-jährige Deutsche stirbt beim Bergsteigen

Unglück in den Alpen32-jährige Deutsche stirbt beim Bergsteigen
19.10.2026, 12:14 Uhr

Am Wochenende ist eine 32-jährige Kletterin in den italienischen Alpen unterwegs. Dann verliert sie plötzlich den Halt und stürzt in die Tiefe. Für die Frau kommt jede Hilfe zu spät.
Beim Klettern in den italienischen Alpen ist eine 32 Jahre alte deutsche Bergsteigerin ums Leben gekommen. Die Frau stürzte in der Nordwand des 2323 Meter hohen Großen Nabois nahe der Grenze zu Slowenien mehr als 50 Meter in die Tiefe, wie die Bergwacht mitteilte. Das Unglück ereignete sich auf einem Rundweg, dem Cengia dei Camosci, der auch bei erfahrenen Alpinisten als schwierig gilt. Vermutet wird, dass ein Klettergriff aus bislang noch ungeklärter Ursache plötzlich nachgab und die Bergsteigerin so den Halt verlor.
Die Frau war nach diesen Angaben mit einem gleichaltrigen Kletterer aus Österreich unterwegs. Sie soll eine erfahrene Bergsteigerin gewesen sein. Zu ihrer Herkunft machten die Behörden keine näheren Angaben. Das Unglück geschah am Sonntag gegen 14.30 Uhr. Ein Hubschrauber flog die Leiche ins Tal. Die Behörden leiteten - wie üblich in solchen Fällen - Ermittlungen ein.
Der Grande Nabois gehört zu den Julischen Alpen in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Von dort sind es zehn Kilometer Luftlinie bis ins Nachbarland Slowenien.
Erst Ende September war es zu zwei tödlichen Unfällen mit deutschen Wanderern in den italienischen Alpen gekommen. So starb ein Mann in den Dolomiten, nachdem er 50 Meter in die Tiefe gefallen war. Und ein 57-Jähriger, der ebenfalls in Südtirol unterwegs war, stürzte 200 Meter ab - auch für ihn kam jede Hilfe zu spät.
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