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Monday, October 12, 2026

Aufpreis möglich: Das plant Apple beim neuen iPad mini

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Derzeit sieht viel danach aus, dass Apple bis Ende des Monats ein neues iPad mini vorstellen wird. In der Gerüchteküche geht man davon aus, dass es um den 27. Oktober herum zu einem Mac-Event kommen wird, bei dem neben dem ersten MacBook mit OLED-Display und Touchscreen, einem 14-Zoll-MacBook-Pro-Modell mit M6-Prozessor sowie einem iMac M6 eben auch ein neues Tablet gezeigt werden könnte. Fans des kompakten Formfaktors müssen sich allerdings darauf vorbereiten, signifikant mehr zu zahlen. Der Grund ist nicht nur die allgemeine PC-Komponenteninflation, sondern die Tatsache, dass Apple erstmals auch in einem kleineren iPad einen OLED-Bildschirm verbauen will.

Zur Erinnerung: Derzeit nutzt Apple die OLED-Technik in iPhones, der Apple Watch sowie beim iPad Pro mit 11 und 13 Zoll. Das iPad mini nutzt von Beginn an Standard-LCD-Screens. Nun soll das 8,3-Zoll-Gerät auf OLED wechseln. Das hat viele Vorteile: bessere Farbwiedergabe mit satterem Schwarz, höherer Kontrast und niedrigerer Stromverbrauch. Zudem könnte die Dickheit minimal schrumpfen und das OLED-Modell, die achte Generation des Kompakttablets, so zum bislang dünnsten iPad mini werden.

Das Problem: Die OLED-Technik ist nach wie vor teurer als klassische LCD-Bildschirme. So gehen Beobachter davon aus, dass Apple an der Preisschraube drehen wird. Apple-Reporter Mark Gurman von Bloomberg glaubt an einen neuen Einstiegspreis von 799 US-Dollar. Das wären 200 Dollar mehr als aktuell (599 Dollar, jeweils ohne Umsatzsteuer).

In Europa dürfte das noch deutlich mehr werden. Aktuell zahlt man für das günstigste iPad mini mit 128 GByte 679 Euro. Statt dem Aufschlag von 200 Dollar könnten es hierzulande bis zu 250 Euro werden. Das hieße in der Praxis, dass das günstigste iPad mini künftig die 900-Euro-Marke deutlich überschreiten würde.

Zu hoffen bleibt dabei, dass Apple den Kunden zumindest einen Speicheraufschlag gönnt und bei 256 GByte statt 128 GByte beginnt. Allerdings gibt es das iPad mini zumindest bislang nur mit maximal 512 GByte (Apple-Preis: 1059 Euro). Nach der Vorstellung des neuen iPad mini, das auch einen A20-Pro-Chip, eine ins Querformat gewanderte FaceTime-Kamera, Wasserresistenz und ein überarbeitetes Lautsprecherdesign bringen könnte, dürfte die Auslieferung im November beginnen.

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