Abstimmung 27. September 2026 – Wie hat Ihre Gemeinde an der Urne entschieden?

Auf eidgenössischer Ebene entscheidet das Stimmvolk über zwei Volksinitiativen: die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative.
Hochrechnung zeigt: Stimmbevölkerung deutlich gegen striktere Neutralität
Die «immerwährende und bewaffnete» Schweizer Neutralität wird nicht in einem neuen Verfassungsartikel verankert. Gemäss der Hochrechnung von GFS Bern im Auftrag der SRG haben die Stimmenden die Neutralitätsinitiative mit einem Nein-Anteil von 71 Prozent abgelehnt.
Laut Politologe Urs Bieri von Forschungsinstitut GFS Bern hat die Initiative wenig Zustimmung über das rechtsbürgerliche Lager hinaus erhalten. Zudem sei «unklar, ob die Bevölkerung das Problem erkannt hat», sagte er im Schweizer Radio SRF. Lukas Golder vom Foschungsinistitut GFS Bern sprach in der SRF-Abstimmungssendung von einem «klaren Votum für eine differenzierte Neutralität». Die Idee der Neutralität sei nicht infrage gestellt, aber sie müsse ein Spielfeld für die Politik bleiben.
Ernährungsinitiative laut Hochrechnung überdeutlich bachab geschickt
Die Schweiz erhält keine erhöhten Ziele für die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln. Gemäss der ersten Hochrechnung von GFS Bern im Auftrag der SRG haben die Stimmenden die Ernährungsinitiative mit einem Nein-Anteil von 72 Prozent verworfen.
Die aufgegriffene Themen seien zwar durchaus mehrheitsfähig gewesen, sagte Politologe Lukas Golder in der SRF-Abstimmungssendung. Aber der Fehler sei, dass die Initiative zu viel zu schnell gewollt habe.
Abstimmungsdossier
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