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Saturday, September 12, 2026

Versuchter Drohnenanschlag: Die Spur führt zum russischen Geheimdienst

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Ukrainische Antonov-Flugzeuge stehen am Flugplatz Leipzig/Halle.

Stand: 12.09.2026 • 11:30 Uhr

Nach dem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle kommen immer mehr Details ans Licht. Einem Bericht zufolge führen die Ermittlungen direkt zum russischen Geheimdienst: Ein GRU-Mitarbeiter soll der Logistiker sein.

Die Ermittlungen zum versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle führen offenbar direkt zum russischen Militärgeheimdienst GRU. Einem Bericht der Zeitung Welt am Sonntag zufolge benennen geheime Ermittlungsunterlagen einen mutmaßlichen GRU-Mitarbeiter als Logistiker der Operation.

Bei dem Verdächtigen handele es sich um eine Person aus Russland, berichtete das Blatt unter Berufung auf Sicherheitskreise. Er habe die Vorbereitung organisiert.

Der Mann sei über die Türkei nach Deutschland eingereist und später über den Flughafen Berlin-Brandenburg nach Serbien ausgereist. Den Ermittlern sei seine Verbindung zum Geheimdienst bei der Einreise bekannt gewesen, er sei jedoch nicht observiert worden. Der Mann halte sich inzwischen wieder in Russland auf. Die Regierung in Moskau weist jede Beteiligung zurück.

Sprengstoff und Zündtechnik gaben Hinweise

Am Abend des 4. August war auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne nahe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine entdeckt und entschärft worden. Die Spur zu den Verdächtigen führte der Bundesregierung zufolge unter anderem über Drohnenkonfiguration, Sprengstoff und Zündtechnik. Diese seien aus anderen hybriden Operationen Russlands bekannt.

Die Bundesregierung hatte Russland Anfang September offiziell für den Vorfall verantwortlich gemacht und als Reaktion unter anderem das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen. Moskau reagierte darauf mit der Schließung des deutschen Konsulats und mehrerer Standorte des Goethe-Instituts in Russland.

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