Kombiniert zwei Leidenschaften: HCD-Trainer-Tochter macht aus alten Hockeytrikots Mode
Kombiniert zwei Leidenschaften
HCD-Trainer-Tochter macht aus alten Hockeytrikots Mode
Alltagstaugliche Kleidungsstücke mit Hockey-Touch: Eine solche Kollektion hat Designerin und Trainertochter Noa Holden für die HCD-Spielerinnen mit deren Trikots entworfen.
Publiziert: vor 20 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Noa Holden (25) designt Mode mit Hockey-Touch für das HCD-Ladies-Team
- Sie entwarf 21 einzigartige Stücke aus Stoffen alter Hockey-Leibchen
- Präsentation beim Saison-Kickoff: Kleidungsstücke werden verlost oder versteigert
Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey
Als kleines Mädchen trug Noa Holden (25), wie ihre jüngeren Schwestern Maren (24) und Kapri (21), Tenüs ihres Vaters Josh Holden (48), der bei Zug, Langnau und Fribourg oder fürs Team Canada stürmte. Von ihrer Mutter Janie wurden diese jeweils mit Glitzersteinen etwas femininer aufgepeppt – es wurden auffällige Unikate daraus. Durch dieses Ritual wuchs in der ältesten Tochter der Wunsch, eines Tages selbst in der Modebranche zu arbeiten und Kleider zu entwerfen. «Ich stöberte früh in Mamas Kleiderschrank und interessierte mich für Mode.»
Als Josh Holden vom Eis hinter die Bande wechselte – heute ist der Kanada-Schweizer Headcoach des HC Davos – gab es für seine Töchter plötzlich keine Hockeyleibchen mehr. Da fackelte Noa Holden nicht lange. Sie arbeitete Stofffetzen der alten Trikots oder Sachen mit Klublogo in Kleider ein und entwarf so coole Mode mit einem Touch Hockey.
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Dieses Talent blieb dem HCD nicht verborgen. Klubverantwortliche kontaktierten die Absolventin in Kunst und Design an der Hochschule Luzern mit der Anfrage, ob sie nicht für das Ladies-Team alltagstaugliche Kleidungsstücke entwerfen könnte. Dazu sagt Noa Holden, die fürs Schweizer Modelabel Akris in St. Gallen tätig ist, natürlich nicht Nein. Entstanden sind Kreationen, die jedes weibliche Hockeyherz höher schlagen lassen. Ob Jeans- oder Lederjacke, ein eleganter Blazer oder eine Kombination aus Hoodie und Matchleibchen: «Ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen.» 21 unverwechselbare Stücke designte die Trainertochter innerhalb eines Jahres. «Als ich mit einem anfing, wusste ich noch nicht, wie es am Ende aussehen wird; ich liess die Ideen einfach fliessen.»
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Beim Kickoff-Tag zwischen den CHL-Heimspielen präsentierten die HCD-Spielerinnen die Kleider, von denen einzelne auch verlost oder versteigert werden. Noa Holden war mit ihrer Nähmaschine vor Ort und erfüllte Kleiderwünsche der Fans. Was sie so glücklich macht: «Ich kann die Leidenschaften meiner Eltern kombinieren. Die Modepassion meiner Mutter und die Liebe meines Vaters zum Hockey. Als Kind konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich dieser Traum eines Tages erfüllen wird.»
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