«Zeitpunkt, um loszulassen»: YB-Boss Spycher gibt Abgang bekannt

Lange wurde spekuliert, ob YB-Boss Christoph Spycher die Berner Richtung Frankfurt verlässt, vom Bundesligisten war konkretes Interesse da. Kürzlich wurde aber klar, dass Spycher nicht nach Deutschland wechselt. Am Donnerstag teilen die Young Boys mit, dass es dennoch eine Veränderung auf Spychers Position geben werde, jedoch erst im nächsten Jahr.
In Absprache mit Eigentümer Jöggi Rihs und dem Präsidenten Marcel Brülhart habe sich der 48-Jährige dazu entschieden, die sportliche Leitung nach dem Transferfenster im Sommer 2027 abzugeben. Allerdings bleibe er YB dennoch im Verwaltungsrat erhalten.
«Laufende Saison voller Ehrgeiz beenden»
«Es ist ein Entscheid, der mir sehr schwergefallen ist. Aber nach rund elf Jahren an der Spitze der sportlichen Leitung wird es ein guter Zeitpunkt sein, um loszulassen», wird Spycher in der Mitteilung zitiert. Er möchte nach Ablauf seiner operativen Tätigkeiten bei YB eine Standortbestimmung vornehmen, um herauszufinden, wie seine berufliche Zukunft aussehen solle.
Bevor es aber so weit ist, will Spycher noch einmal Vollgas geben bei den Young Boys. «Aus heutiger Sicht ist für mich klar, dass ich die laufende Saison voller Elan und Ehrgeiz in meiner jetzigen Funktion beenden werde und sowohl das Transfergeschehen im kommenden Winter zusammen mit Mathieu Beda gestalten als auch jenes im Sommer 2027 begleiten werde».
Nino Vinzens (nvi) arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Seine Expertise verteilt sich hauptsächlich auf die Sportarten Fussball, Ski Alpin und Eishockey.
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